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Flammkuchen mit Feigen und Südtiroler Speck – #Südtirolwochen

In jeder Jahreszeit habe ich so meine Lieblingsgerichte. Eigentlich auch klar, wenn man vorzugsweise gerne regional und saisonal kocht. So liebe ich Erdbeeren im Sommer und Mandarinen im Winter. Ich bin süchtig nach Bärlauch im Frühling und Feigen im Herbst. Während ich das eben so schreibe, springe ich in meinen Gedanken in jede Jahreszeit und habe verschiedene schöne Momente, Erlebnisse und Ausflüge vor Augen. Ich sehe mich Speckknödelsuppe auf einer Skihütte essen, es stürmt und schneit ganz fürchterlich vor der Tür. Ich sehe mich Bärlauch im Park sammeln, Nudelteig herstellen und das Grünzeug darin verschwinden lassen. Ich sehe mich in einem Erdbeerfeld sitzen, den Mund schon ganz rot und den Bauch ganz voll vom vielen Probieren. Ja und ich sehe mich eines Herbstabends in der Küche stehen und Feigen schneiden, einen Federweißen öffnen und Euch ein fabelhaft schnelles und so leckeres Herbstgericht zaubern: Flammkuchen!

Flammkuchen mit Feigen

Das geht so fix, dass man nebenbei wenn das Essensgut im Ofen backt, die Kerzen anzünden und es sich im Wohnzimmer schon mal gemütlich machen kann. Einem ruhigen und dennoch genussvollen Abend steht dann nichts mehr im Wege.

Speck Flammkuchen
Und weil ich diesmal sogar wirklich ein Stück Südtiroler Speck in Würfel geschnitten habe, träume ich auf der Couch dann von einem Sonnentag in Südtirols Bergen und einer ordentlichen Speckbrotzeit. Somit passt dieses Rezept ganz wundervoll in die #Südtirolwochen

Flammkuchen Federweisser

Herbstlicher Flammkuchen

Zutaten für 4 Personen

1 Rolle Flammkuchenteig aus dem Kühlregal

200 g Creme Fraiche

2 große Zwiebeln

200 g Südtiroler Speck(würfel)

4 Feigen

Salz, Pfeffer, Rosmarinnadeln

Zubereitung:

  1. Backofen nach Packungsangabe vorheizen
  2. Teig ausrollen und mit Creme Fraiche bestreichen.
  3. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, Feigen waschen und achteln, Speckscheiben würfeln oder Speckwürfel bereit legen.
  4. Teig mit Zwiebeln, Speckwürfel und Feigen belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen, eventuell Rosmarinnadeln darüber verteilen.
  5. Flammkuchen nach Packungsangabe im Backofen backen und noch warm mit Salat und Federweißem genießen.

Weinempfehlung:
Zu Flammkuchen passt am besten Federweisser. Im Herbst gibt es ihn überall im Supermarkt. Auch der „neue Siase“ passt natürlich sehr gut.

herbstlicher flammkuchen

Erdbeerlikör – garantiert hochprozentig als eine Alternative zu Erbeerlimes

Sommerzeit ist Erdbeerzeit! Zwar ist die Hauptzeit schon rum, aber es gibt sie noch, die süßen, roten Früchtchen.
Als eines der beliebtesten Party Getränke gilt ja Erbeerlimes. Schon immer. Egal auf welcher Party man ankam, es gab das süße, hochprozentige Erdbeermousse. Der Erwachsenen Smoothie :) Doch wie macht man eigentlich Erdbeerlikör?

Erdbeer limes gekühlt

Erdbeerlikör statt Erdbeerlimes

Kunterbuntweissblau heißt aber ja anders sein. Anders, kreativ und dem Trend voraus :) In Zeiten des „wir machen alles selbst“, „wir machen Obst und Gemüse ein“, „we do it ourself“ dachte ich, ich mache auch mal wieder etwas Eingemachtes selbst. Nicht aber nur Marmelade (Rezepte gibt’s aber trotzdem: Kirsche, Aprikose oder Erdbeer), sondern Erdbeerlikör – die Alternative zum Erdbeerlimes!

Erdbeerlikör

Erdbeerlikör II

Das Rezept stammt aus meiner geliebten Lust auf Genuss – Zeitschrift des Frühsommers und nachdem das rote Likörchen jetzt ein paar Tage gezogen ist, möchte ich Euch das Rezept auch vorstellen. Der Erbeerlikör schmeckt sehr lecker. Mir einen Tick zu süß für’s Purtrinken, aber in einem Sekt mit einer Limettenscheibe ist er ganz köstlich. Alle süßen Schleckermäulchen mögen ihn aber bestimmt auch pur auf Eis.

Holt Euch eine Schale Erdbeeren und setzt ihn an! Spätestens im Herbst, wenn ihr Sommersehnsucht habt, werdet ihr ihn lieben! Und als Mitbringsel oder Gastgeschenk eignet er sich auch ganz hervorragend.

Erdbeerlikör mit Wodka

Mir hat besonders die Zubereitung Spaß gemacht. Zu sehen, was mit den Zutaten passiert. Von der frischen, knackigen Erdbeere, dem braunen Zucker und dem Duft von Vanille und Tonkabohne hin zu einem Likör, der ersteinmal 3 Tage in einem Weckglas vergohr und dann in Flaschen abgefüllt reift. Was Alkohol mit Lebensmittel als so macht :)

Erdbeerlikör III

 

Erdbeerlikör mit Tonkabohne

Rezept aus Lust auf Genuss

Zutaten für ca. 1 Liter Erdbeerlikör

  • 1 Liter Wodka
  • 500 g frische Erdbeeren
  • 1 Tonkabohne
  • 1 Vanilleschote
  • 300 g brauner Rohrzucker

Zubereitung:

1. Erdbeeren waschen und abtropfen lassen, dann vom grünen Stängel befreien und in ein großes Weckglas füllen. (für 1 Liter Vodka am besten 2 große 1 Liter Gläser).

2. Zucker, Tonkabohne und Vanilleschote hinzufügen. Mit purem Vodka aufgießen.

3. Die Gläser an einem kühlen, dunklen Ort 3 Tage stehen lassen. Ab und zu durchschütteln, damit sich der Zucker gut auflöst.

4. Wenn sich aller Zucker aufgelöst hat, den Likör durch ein Sieb in frisch ausgewaschene Flaschen füllen und mindestens 3 Monate reifen lassen.

Erdbeerlikör

 

Das Maria in München – ein Frühstückstipp

Das Maria im schönen Glockenbachviertel in München habe ich im Mai das erste Mal für mich entdeckt – viel zu spät wie ich jetzt finde, aber besser spät als nie, oder?

Maria III
Vor ein paar Jahren lebte ich eigentlich mehr oder weniger ums Eck und holte auch ab und zu eine leckere Kugel Eis im Jessas, aber ein Haus weiter hab ich nie geschaut. Jetzt aber endlich. Die Idee für ein Frühstück im shabby chic Laden kam von meiner Begleitung und ich war ganz gespannt, mal etwas neues auszuprobieren.

Maria IV

Maria
Mein Fazit:
Ein supernetter, gemütlicher Laden mit Flair. Die Bedienungen sind lässig, gut gelaunt und engagiert. Die (Frühstücks)Karte spricht mich mit etwas mehr Individualität als anderswo sehr an und man findet abwechslungsreiche Frühstücke ebenso wie die Klassiker. Der köstliche Emilo Coffee – Cappuchino wird im Gläschen serviert, für O-Saft gibt’s Minigläschen, wie ich sie noch nie gesehen habe. Als das Frühstück dann vor mir stand war ich ganz entzückt von der Präsentation: auch hier Individualität. Selbige fehlte dann jedoch leider ein bisschen im Geschmack. Die Zutaten sind alle frisch und sehr lecker, jedoch nichts Besonderes. Wurstwaren, Milchprodukte, Brotauswahl; alles guter Durchschnitt, den man in jedem Supermarkt bekommt, aber eben kein absolutes Highlight durch speziell regionale Produkte.

Rundum ein super Platz um sich wohlzufühlen, lecker zu essen und zu trinken und das Wochenende entspannt zu starten.

Maria II

Maria VI

 

Das Maria
Klenzestraße 97
80469 München

www.dasmaria.de

Ein Artikel mit Hintergrund

Eigentlich bin ich in Gruppendingern ja immer ganz schlecht. Mannschaftssport in der Kindheit: Fehlanzeige. Gruppengeschenke bei Geburtstagen: ohne mich! Oder unter Bloggern: z.B. der Liebster Award: hab ich auch nie geschafft mit zu machen. Aber ich kenne mich gut und manchmal, wenn etwas ziemlich wichtig ist, überliste ich mich selbst und verpflichte mich, bei etwas mit zu machen. So fing das auch vor einiger Zeit mit den Iron Bloggern an. Eine Vereinigung von allerlei Bloggern die sich in verschiedenen Städten zusammengetan haben um sich regelmäßig auf ein Bierchen zu treffen, sich mit Rat und Tat zur Seite stehen oder aber auch um sich gegenseitig zu motivieren. Um bei den Iron Bloggern dabei sein (und bleiben) zu dürfen, muss man nämlich mindestens einmal in der Woche einen Blogpost verfassen (Urlaube dürfen natürlich eingereicht werden ;) ). Macht man das nicht, muss man einen Obolus beim nächsten gemeinsamen Biertrinken bezahlen. Mich motiviert das ungemein und es mag schon vorgekommen sein, dass am späten Sonntagabend spontan noch etwas leckeres für Euch, meine lieben Leser, veröffentlicht wurde – hatte ich ein schlechtes Gewissen Euch gegenüber und wollte zudem nicht auf der „Diese Woche nicht gebloggt“-Liste stehen :)

Die Münchner Ironblogger sind allesamt sehr engagierte Personen und so wurde zum Juli für eine Blog Parade aufgerufen und ich habe mich entschieden, bei diesem „Gruppending“ mit- und das Schlusslicht zu machen :) Heute ist der 31.Juli und ich schreibe also etwas über München. So wie alle anderen vor mir auch. Wer ist das? Schaut doch mal vorbei: muenchen.ironblogger.de

ironbloggerMUC-blogparade-muenchen

Vom Reise-, Tier-, bis zum Fotoblogger ist alles dabei. Ich halte die Fahne für die Foodblogger hoch und stelle Euch im Rahmen meiner MeinMünchen Reihe einen weiteren Tipp vor wo ich gerne hingehe. Ich hoffe, Euch gefällt’s und ihr bestellt am besten gleich einen Tisch für morgen oder übermorgen – das Wetter soll schön weissblau werden in unserem schönen München!

 

Weitere Tipps, in welchem Café man in München besonders gut arbeiten kann, hat übrigens meine Vorgängerin der Ironblogger Parade Maren von zehnbar.de auf ihrem Blog vorgestellt, hüpft mal rüber!

True and 12 – Eis, das immer glücklich macht

Man hat ja so seine Phasen. Da isst man etwas besonders gerne und immer wieder das Gleiche: eine Lieblingsschokolade, einen besonderer Käse, ein spezielles Brot. Diese Phasen hören aber dann wieder auf und etwas Neues wird zum Liebling.

Aber es gibt Dinge, die möchte man nicht missen und immer essen. Jeden Tag. Weil sie so toll sind und man damit eine Tradition verbindet.

T&12

Ich beschreibe Euch mal eine Tradtion: ein lauer Sommerabend. Schon etwas länger Feierabend. Ein selbstgemachtes Abendessen, meist eine Brotzeit, zu Hause gegessen. Das Bedrüfnis noch einmal die Wohnung verlassen zu wollen. Den Drang, einen bestimmten Weg zu gehen. Das Ziel: Eis. Handgemachtes Bio-Eis mit dem umwerfendsten Aroma überhaupt. Bei jeder Sorte. Ob Sorbet oder Milcheis. Ausgefallen oder ganz klassisch. Bei True & 12 nahe des Gasteigs und der Isar esse ich sogar Eissorten die ich sonst nicht mag oder sie zu trivial finde. Egal was ich mir aussuche, zuerst versinkt das kleine Löffelchen in der cremigen Konsistenz von Vanille, Cassis, Malaga oder Schokoladeneis, dann schnalzt die Zunge vor Freude, die Sinne werden benebelt.

T&12 I

Das klingt alles ein bisschen zu krass? Mag sein, aber für mich ist es ein echtes Glücksgefühl – dieser Gang zur Eisdiele meines Vertrauens, die immer eine Belohnung wert ist!
Meine Lieblingssorten sind übrigens: Pistazie, Chai, Cassis, Schokolade, Mango, Vanille und Rose!

Wer hat Lust auf ein Eisdate? Ich bin dabei!

True & 12
Rosenheimer Strasse 14
81667 München
www.trueand12.com

T&12 II

Erdbeer Küchlein

Wenn ich mir so die letzten Jahre ansehe, gab’s da im Mai/Juni immer recht viel mit Erdbeeren auf dem Blog und nachdem wir schon bald wieder Ende Juni haben wird es höchste Zeit auch 2015 etwas zu präsentieren! Das heutige Rezept ist mal wieder eine Abwandlung einer anderen Variante aus einem meiner Kochmagazine, denn entweder ich habe zu kleine Auflaufformen oder das Rezept hatte falsche Angaben. Auf jeden Fall war noch Teig übrig und ich kreierte damit etwas Neues. So gibt es heute Erdbeer Küchlein.

Erdbeerauflauf V

Viel will ich dazu eigentlich auch gar nicht sagen, denn ihr sollt lieber schnell selber die Zutaten zusammenrühren und die Küchlein in den Ofen bringen. Ein Nachteil hat das Rezept nämlich: es backt recht lange vor sich hin, aber so viel sei verraten: es lohnt sich! Und in der Zwischenzeit kann man zum Beispiel geschwind noch Eierlikör rühren, der sich als Topping unfassbar gut eignet. Rezept dazu gibt es HIER! Und ich bin dann mal weg, den Sonntag genießen ;)

Erdbeerauflauf II

Erdbeerauflauf I

Erdbeerauflauf IV

Erdbeer Küchlein

Zutaten für ca. 8 Förmchen/Gläser

300 g Erdbeeren
75 g + 100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Zitronensaft
125 g weiche Butter
2 Eier
200 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
8 EL Milch
1 Handvoll Mandelplättchen

Vanillesoße oder Eierlikör

Zubereitung:

  1. Backofen vorheizen: Umluft: 150°C oder Ober-/Unterhitze 175°C. Feuerfeste Förmchen buttern und mit Mehl ausstäuben.
  2. Für den Teig die Butter mit 100 g Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Dann abwechselnd Mehl und Backpulver untermischen.
  3. Erdbeeren waschen und vierteln. Zusammen mit dem Zitronensaft vermengen. Dann gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
  4. Den Teig ebenfalls auf alle Förmchen verteilen und alle Förmchen auf ein Backblech stellen und solange Wasser angießen, bis die Formen halb im Wasser stehen. Formen mit Alufolie abdecken und für ca. 1 1/4 Stunden im Ofen backen.
  5. Die kleinen Küchlein aus dem Ofen nehmen, etwas abküheln lassen, mit Puderzucker bestäuben und direkt servieren oder aber auf Teller stürzen und mit Vanillesoße und kurz gerösteten Mandelblättchen verspeisen.

Extrawurst – Eierlikörtopping

Ich hatte keine Vanillesoße und war zu faul, welche frisch zu machen, fand aber noch selbstgemachten Eierlikör im Kühlschrank und goss diesen über das Frühlingsküchlein – grandiose Kombination!

Erdbeerauflauf VI