Schlagwort-Archive: Schokolade

Zitronen-Marmorkuchen zum Osterkaffee

Ostern ist nicht mehr fern! Die Deko-Osterhasen hüpfen schon fleißig durch alle Einrichtungsläden und die Hasen in Schokoform gibt es ja schon seit Ende Januar in den Supermarktregalen. Die ständige Versuchung für alle Fastenden. Ein Glück, dass ich dieses Jahr darauf verzichte, sonst hättet ihr jetzt gleich nicht ein ultimatives, superleckeres Frühlingskuchen Rezept zur Hand.

Zitronen Marmorkuchen IV

Manchmal packt es mich ja und ich brauche ganz dringend und „jetzt sofort“ Zitronenkuchen. Fragt mich nicht wieso, aber dann ist kein Halten mehr. Am vergangenen Samstag hatte ich dann aber die Eingebung, es muss Zitronen- UND Schokokuchen sein. Vielleicht waren es die vielen Frühlingsdüfte, die ich beim Schlendern über den Viktualienmarkt erhaschte und dann die vielen Dekohasen, die ich beim Osterdeko Shopping überall sah; ich weiß es nicht :)

Zitronen Marmorkuchen III

Zitronen Marmorkuchen V

Naja, warum auch immer – ich bildete mir Zitronen-Marmorkuchen ein und entwickelte etwas unfreiwillig ein eigenes Rezept für diese Leckerei. Ich hatte es nämlich mal wieder nicht mit dem genauen Lesen des Rezeptes, deshalb keine Weizenstärke und zu wenig Backpulver im Haus und so wurde improvisiert. Gut so, denn das Ergebnis ist ein so locker, luftiger Kuchen mit dem gewissen Etwas (Zitronenglasur UND Schokoraspel on top!), dass keiner widerstehen kann :)

Zitronen Marmorkuchen II

Ein perfekter Kuchen für mal eben so, als Mitbringsel oder für den Osterkaffeetisch!

Die kleinen Backformen habe ich beim Depot-Einkauf mitgenommen und bin ganz begeistert. Funktioniert hervorragend und eignet sich als perfektes Überraschungsgeschenk für Essenseinladungen.

Zitronen Marmorkuchen VI

Zitronen Marmorkuchen

Zutaten
für 4 kleine oder 1 große Kastenform

2 ½ Bio – Zitronen
250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
2 EL Backkakao
250 g Puderzucker
50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung

  1. Eine große oder vier kleine Kastenformen einfetten und mit Mehl ausstreuen.
  2. Zitronen heiß abspülen und trocken tupfen. Von einer Zitrone die Schale fein abreiben. Zitronen halbieren, den Saft auspressen und 140 ml Saft abmessen.
  3. Den Backofen auf 180 °C Oder-Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen.
  4. Butter, Zucker, Zitronenschale und Salz mit den Quirlen des Handrührers weißschaumig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben und gut unterrühren. Mehl, Backpulver und Natron mischen und nach und nach im Wechsel mit 100 ml Zitronensaft zur Buttermischung geben. Alles nur kurz unterrühren.
  5. Eine Hälfte des Teigs mit Backkakao vermengen.
  6. Zuerst den Schokoladenteig und dann den hellen Teig in die Form füllen und glatt streichen, anschließend mit einer Gabel etwas vermengen damit ein schönes Muster entsteht.
  7. Im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 40–50 Minuten backen. Falls die Oberfläche des Kuchens zu dunkel wird, mit einem Albfolie abdecken.
  8. Kuchen herausnehmen und in der Form auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Dann auf das Gitter stürzen. Puderzucker und restlichen Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren. Den Kuchen damit bestreichen. Zartbitterschokolade fein raspeln und auf den Guss dekorieren.

Die kleinen Backförmchen gibt es derzeit bei Depot.

Zitronen Marmorkuchen I

Weihnachtliches Schokoladenmousse

Ihr habt noch keine Idee, was es als Dessert zu Weihnachten geben soll? Hier ist sie: ein weihnachtliches Schokoladenmousse!

Schokomousse IV

Besonders beim Zubereiten des Weihnachtsmenüs muss es bei manch einem schnell gehen. Sind doch noch so viele Erledigungen in letzter Minute zu machen, Geschenke mögen verpackt, die Kirche besucht und man selbst in Schale geworfen werden. Trotzdem sollen alle Verwandten beim Festtagsschmaus vor Begeisterung vom Stuhl fallen. Ich schließe an dieser Stelle einmal eifrige Vorplaner und begeisterte Menükocher aus.

Schokomousse III

All diejenigen, die eben etwas suchen, was wahnsinnig gut schmeckt und in Windeseile zubereitet ist, sind hier richtig. Bleibt mehr Zeit für Plätzchen und Punsch auf der Couch…

Lasst es Euch gut gehen!

Schokomousse II

Weihnachtliches Schokoladenmousse

Rezept aus Lecker Christmas Ausgabe 2014

Zutaten für 4 Portionen

200 g Zartbitterschokolade
2 TL Butter
1 Msp Kardamom
weitere Gewürze nach Geschmack (z.B. Zimt, Nelken etc)
ein Schuss Rum (wer mag)
400 g Schlagsahne
etwas Obst und Beeren zur Deko

Zubereitung:

1. Schokolade in Stücke brechen. Mit Butter im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Kardamom und eventuell weitere Gewürze als auch Rum hinzufügen. Dann ca. 5 Minuten abkühlen lassen.
2. Inzwischen Sahne steif schlagen. Die abgekühlte aber noch flüssige Schokolade mit einem Teigschaber langsam unter die Sahne heben. Entweder in Gläser oder in eine große Schüssel füllen. Bis zum servieren kalt stellen. Nocken abstechen und mit Obst garnieren.

Schokomousse I

Müslikekse mit Schokolade aka Selfmade Hobbitkekse

Früh aufstehen müssen mag keiner. Wenn man aber nicht wegen dem Job früh raus muss, sondern einen Flieger erwischen will, der einen in den Urlaub bringt, geht das schon besser.

Hobbit Keks III

Noch einfacher fällt das Aufstehen dann aber, wenn ein leckeres Frühstück die S-Bahnfahrt zum Flughafen versüßt. Und genau das war mein Antrieb, als ich letztens zwei Bleche Kekse in den Ofen schob.

Hobbitkeks V

Schon länger wollte ich mal wieder Kekse backen und so kam mir die Veröffentlichung der Müslikekse von Saskia gerade recht, musste ich also nicht mal lange nach dem passenden Keksrezept googeln. Ich nenne die knackig, süßen Kleingebäcke aber nicht Müslikekse, sondern Selfmade Hobbitkekse. Des Beschenkten Lieblingssünde an stressigen Arbeitstagen sind nämlich die Hobbitkekse von Brandt.

Hobbitkeks I

Ich kann nur sagen, die Überraschung ist geglückt. Die Kekse waren ein guter Trost für das frühe Aufstehen und ab sofort sollen „bitte immer Kekse vorhanden sein“. Na mal sehen ;)

Hobbitkeks VI

Selfmade Hobbitkekse

Rezept aus dem dem Buch Grüße aus meiner Küche – dort heißen sie Glückskekse

Zutaten für ca. 30 Kekse

125 g weiche Butter

115 g Zucker

125 g Mehl

1 Ei

200 g grobe Haferflocken

125 g gehackte Zartbitterschokolade

Hobitkeks II

Zubereitung:

1. Die Butter mit Zucker schaumig schlagen, anschließend Mehl und das Ei dazu geben und das ganze zu einem glatten Teig verrühren.

2. Haferflocken und die Schokolade vorsichtig unterheben.

3. Aus dem Teig mit den Händen 30 Kugeln formen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und leicht flach drücken. Die Kekse nun noch bei 175° Grad ca. 15 Minuten backen lassen.

Hobbitkeks IV

Kuchen im Glas – Schokolade, Himbeeren & Rhabarber

Ganz spontan, haben sich letzten Freitag vier Bloggerladies zu einem Brunch in München verabredet. Mit dabei: Saskia, EvaOlga und meine Wenigkeit.

Und weil ich weiß, dass die drei so gerne Süßes essen, dachte ich mir, ich bringe ihnen eine kleine selbst gemachte Überraschung mit. Nur was? Das war die Frage. Kekse? Mini – Gugl? Marmelade? Ich überlegte hin und her und wie ein Geistesblitz schoss es mir dann in den Kopf: Kuchen im Glas wollte ich immer schonmal machen.

Schokokuchen I

Ein bisschen hat es gedauert, bis ich ein gutes Rezept im world wide web fand, aber schlussendlich ist auf die Lieblingsblogger doch Verlass – den Schokokuchen im Glas hatte Joanna schon vor zwei Jahren gebacken. Ich habe dann nur noch zusätzlich eingefrorenen Rhabarber mit reingemischt.

Schokokuchen IV
Schokokuchen V
Schokokuchen VII

Und was soll ich sagen, die Überraschung war gelungen und die Mädels durften sich zu Hause dann nochmal an den schönen Vormittag erinnern. Bis ganz bald mal wieder ihr Lieben!

Schokokuchen III

Schokoladenkuchen im Glas mit Himbeeren und Rhabarber

(Rezept von Joanna vom Blog Liebesbotschaft)

Zutaten für acht Weckgläser

100 g TK-Himbeeren

100 g Rhabarber gefrohren

200 g Butter

150 g Zucker

1 EL Zitronensaft

4 Eier

120 g Mehl

30 g Kakao

1 gestr. TL Backpulver

75 g Speisestärke

50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
  1. Ofen auf 150°C Umluft vorheizen. Himbeeren und Rhabarber auftauen lassen (am besten für ein paar Minuten in den Ofen stellen).
  2. Ein paar Tropfen Speiseöl auf ein Küchentuch träufeln, und damit die Gläser innen einstreichen.
  3. Weiche Butter, Zucker und Zitronensaft cremig rühren. Dann Eier einzeln unterrühren.
  4. Mehl, Backpulver, Stärke und Kakao mischen und unter die Butter, Zucker, Eimasse rühren.
  5. Schokolade hacken und mit den Himbeeren und dem Rhabarber unter den Teig heben.
  6. Die Mischung 1/3 hoch in die Gläser füllen und ca. 35 min. backen.
  7. Deckel und Einmachringe in kochendem Wasser ca. 2 Min. lang köcheln, abtropfen lassen.
  8. Die Küchlein sofort nach dem Herausnehmen mit den Einmachringen, Deckel und Klammern verschließen und auskühlen lassen.

Die Küchlein eignen sich super zum Mitnehmen (für ein Picknick z.B.) oder man serviert sie mit geschlagener Sahne oder Cremé fraiche und frischem Obst.

Wer mag, kann die Himbeeren und den Rhabarber natürlich durch andere Beeren oder Obst ersetzen!

Schokokuchen II

 

Extra saftige Mini-Schokogugl

Etwas länger gab es schon nichts Süßes mehr hier und ich dachte mir, zum Wochenendstart darf’s mal wieder eine kleine süße Sünde sein – weg in einem Haps!

Gugl IV

Vor ein paar Jahren fing ja der Hype um die Mini – Gugl Backerei an. Das kleine Laster steht immer noch regelmäßig vor dem Lodenfrey hier in München, die Gugls gibt es mittlerweile schon bei Tengelmann und auch die Backformen gehen überall gut über den Ladentisch, nur gekauft hab ich mir nie eine.

Musste ich bislang auch nicht, da eine gute Freundin ihre irgendwann mal bei mir vergessen hatte und ich sie immer wieder vergaß zurückzugeben. Jetzt stand aber wieder ein Treffen an und ich wollte endlich den großen Erinnerungs Post-It in der Küche entsorgen dürfen und hatte fest vor, ihr ihre Form zurückzugeben. Und weil ich so ein schlechtes Gewissen hatte, backte ich gleich noch ein paar und brachte sie ihr mit.

Gugl

Ein schönes Mitbringsel

So, jetzt hab ich zwar keine Formen mehr, aber für euch ein Rezept.

Entdeckt hatte ich es bei Schätze aus meiner Küche. Ein bisschen abgewandelt wurde es aber, denn statt des Kirschsaftes wurde selbst gemachter Rhabarbersaft mit in den Teig gemixt.

gugl II

Schokogugl extra Saftig mit Rhabarbersaft

Für 18 Gugl

60 g Butter

60 g Zucker

1 Ei

35 g Vollmilch Schokolade

30 ml Rhabarbersaft (zB HIER)

Zimt

80 g Mehl

2 TL Kakaopulver

Salz

Zubereitung:

(1) Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen und derweil Gugelhupfform mit Butter einfetten und den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

(2) Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen und dann zusammen mit dem Zucker in einer Rührschüssel glatt rühren. Das Ei unterrühren.

(3) Schokolade
(3) Schokolade überm Wasserbad schmelzen lassen und dann flüssig unter den Teig rühren.

(4) Nacheinander Rhabarbersaft, etwas Zimtpulver, Mehl, Kakaopulver und eine Prise Salz unterrühren.

(5) Den Teig in die Mulden der Gugelhupfform füllen und im Ofen im unteren Drittel in ca. 11 Minuten backen.
(6) Aus dem Ofen nehmen, ca. 5 Minuten ruhen lassen, dann aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

(7) Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.

Gugl III

Ein weiteres Mini Gugl Rezept hatte ich euch schonmal gezeigt – Schoko-Orangen-Ingwer Gugl