Archiv für den Monat April 2013

Sauer macht lustig

Derzeit habe ich meinen Zitronenflash und liebe beinahe ALLES mit Zitrone. Sauer macht lustig hat schon meine Mama immer gesagt und wenn ich mal keine gute Laune haben sollte, was selten bei mir vorkommt, muss eben die gelbe Zitrusfrucht nachhelfen. I’m in love with citron! Angefangen vom täglich frischen Zitronenwasser, Zitronenpastasauce, Zitronenbonbons, Zitronenkuchen und ganz besonders liebe ich Tarte au citron.

Mhhhhh… die Liebe zu Letzterem begann vor knapp 1,5 Jahren, als ich meinen Liebsten in Frankreich besuchte und unwissend, was es eigentlich ist, dieses leckere Törtchen aus der Boulangerie mitnahm. Seither versuche ich immer mal wieder auch in der Heimat eines zu ergattern. Sehr lecker zum Beispiel ist es im Dukatz in der St. Annastraße im Lehel oder in der Klenzestraße im Glockenbachviertel!

Zitrone IV

Am Wochenende hatte ich mich dann mal wieder durch das tolle Buch „Klitzekleine Glücklichmacher“ von Daniela geblättert und eine Zitronentorte entdeckt – mhhh  sieht die lecker aus, schade nur, dass zum groß Backen keine Zeit war! Aber ich las, dass die Grundzutat, wie sollte es anders sein, Lemon Curd ist.

„LEMON CURD? Jaaaaa, DAS brauche ich – jetzt!“ Dachte ich mir; kurzer Blick auf die Uhr … ja, das lässt sich noch dazwischen quetschen… Und da ich natürlich, als eine Zitronen vernarrte Person, immer genügend Zitronen zu Hause hatte, wurde endlich endlich diese leckere Creme hergestellt.

Zitrone II

Wer es nicht kennt, nunja, wie soll ich es beschreiben… puddingartige Konsistenz, Zitrone, Zucker, … LIEBE!! Ich war wirklich selbst überrascht, wie schnell es gemacht und vorallem wie lecker es ist!

Zitrone III

Wenn euch jetzt auch das Wasser im Mund zusammenläuft, dann legt am besten gleich los!

Lemon Curd

Zutaten für drei kleine Gläschen

4 unbehandelte Zitronen

155 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier

Zubereitung:

(1) Zirtonen fein abreiben und dann auspressen

(2) 175 ml davon abmessen und mit dem Zucker, Vanillezucker, Salz und der Zitronenschale in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad warm werden lassen.

(3)  Wenn sich der Zucker ganz aufgelöst hat, drei Eier dazugeben und lange, gleichmäßig rühren, bis sich eine puddingartige Konsitenz ergibt. Achtung, dass das Ei nicht gerinnt. Falls es doch passiert und ein paar kleine Eiweißklumpen entstehen, die Masse durch ein Sieb passieren und nochmals aufwärmen.

(4) Lemon curd noch warm in kleine Gläser füllen und gut verschließen. Nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen – dort hält das Lemon curd gut 10 Tage.

Lemon curd kann man zu vielem kombinieren. Ich freute mich am Sonntagmorgen über ein Croissant mit der Zitronenmasse *g*

Zitronen Collage_schrift

Fitnessdinner

Jetzt wo langsam ja doch endlich der Frühling kommt, drehe ich meine ersten Joggingrunden nach der Arbeit an der Isar. Herrlich ist das, wenn die Bäume langsam zu sprießen beginnen, der Park, durch den ich durch muss, um ans Isarufer zu gelangen, nach Bärlauch duftet und ich die letzten Sonnenstrahlen (Vitamin D!!) des Tages einfangen kann.
Einzig der Geruch von frisch Gegrilltem ist fies wenn man vor sich hin läuft und den inneren Schweinehund zu überwinden versucht.

Fitnessschuh

Und dann brauche ich immer ein Ziel, eine Belohnung für danach. Wie sollte es anders sein, Amelie freut sich auf Essen :-) Damit die getane Laufarbeit aber nicht umsonst war und der Bikinifigur nachgeholfen werden soll, bietet sich immer etwas eiweißhaltiges an. Der richtig ambitionierte Sportler greift nach seinem Workout natürlich zum Eiweißshake, aber das Zeug ist irgendwie unmöglich für einen Essen liebenden Menschen. Also muss etwas her, das schön aussieht, gut schmeckt und dem Körper gut tut.

Ich greife dann am liebsten zu Gemüse mit ein paar anderen Food Accessoires. Heute zeige ich euch meinen letzten bunten Teller:

Fitnessdinner_I

Als Gemüse hatte ich eine große, aromatische Tomate und Avocado. Tomaten haben 13 Vitamine und 17 Mineralstoffe und helfen das Immunsystem zu stärken und die Abwehrkräfte zu mobilisieren – perfekt für ein gesundes Abendessen. Was ich sonst noch gerne mit Tomate mag? Schaut doch mal HIER, da habe ich ein anderes Lieblingssommeressen beschrieben.
Avocado dagegen ist ja ansich recht fett, aber enthält das Glückshormon Serotonin und schmeckt einfach super.

Dazu kombiniert habe ich ein leckeres 6 Minuten Ei und Räucherlachs. Mit einem Klecks Joghurt Frischkäse wurde das Ganze abgerundet. Die Kombination Lachs, Avocado, Frischkäse… einfach himmlisch!

Fitnessdinner_II

Zu trinken mag ich ganz gerne sehr verdünnte Saftschorlen. So hat man den Geschmack des Safts und trotzdem nicht zu viele Kalorien.

Wer es dann doch nicht ganz ohne Kohlenhydrate aushält, isst eine Scheibe Vollkorn bzw. Eiweißbrot dazu.

So ist man dann nicht mehr hungrig, wenn mans in Bett geht, hat verschiedene Geschmackssinne angesprochen und es kann ein Hacken hinter die Rundumversorgung mit Sport und gesunder Ernährung gemacht werden!

Fitnessdinner_collage_schrift

Auf auf zur nächsten Sporteinheit ihr Lieben! Mit Aussicht auf leckere Belohnung fällt das auch nicht ganz so schwer *g*

Cremefraiche Brulée asiatisch angehaucht

Als ich an jenem Samstag vor zwei Wochen über ein leckeres asiatisch angehauchtes Dessert nachdachte, kam ich immer irgendwie auf Kokospannacotta, Mangosorbet, Ananasparfait oder dergleichen. Aber, wie ich ja schon HIER verraten habe, hatte ich ja nicht wirklich viel Zeit für gelieren oder gefrieren lassen. Und so musste improvisiert werden.

Mango und Passionsfrucht war noch vom Frühstück da, Himbeeren hatte ich Nachmittags von einem dieser kleinen Stände in der Innenstadt mitgenommen (derzeit 1 Euro pro Schale ist nicht zu toppen – da MUSSTE ich zuschlagen *g*) und Cremefraiche wurde im Supermarkt geholt.

Kokos Brulee VII

Ansich mag ich den Film „Die fabelhafte Welt der Amelié“ ja nicht. Irgendwie verstehe ich manchmal den französischen Humor nicht. Aber abgesehen davon, dass ich meinen Namen oft mit den Worten „Ja, Amelie, so wie bei der fabelhaften Welt der Amelie“ beschreibe, finde ich eine Szene doch toll. Wisst ihr, da wo erzählt wird, was Amelie Poulain so alles liebt… Unteranderem das Knacken des Karamells der Creme Brulee, wenn man sich mit einem Löffel in das Innere des Töpfchens bahnt … habe mal den Link HIER für euch zum nachsehen *g*.

Kokos Brulee IV2

Warum ich das erzähle? Na irgendwie musste ich daran auch bei meiner Überlegung denken und so habe ich mir gedacht, dass Fürchte und Creme am besten noch mit was „knackigem“ getoppt werden sollten an diesem Asiaabend. Aus Allem habe ich dann Folgendes gezaubert:

Kokos Brulee VIII

Fruchtige Cremefraiche Brulée

Zutaten für 4 Dessertportionen

2 Passionsfrüchte

1/2 Mango

20 Himbeeren

4 EL Grandmanier

350 g Creme Fraiche

5 EL Kokosmilch

3 EL Kokosraspel

ca. 6 EL braunen Zucker

Zubereitung:

(1) Mango schälen und in kleine Würfel schneiden und auf 4 feuerfeste Förmchen verteilen. In jede Form zudem 5 Himbeeren geben und wer mag, alle Früchte mit etwas Grand Manier beträufeln.

(2) Creme fraiche mit Kokosmilch und Kokosraspel vermischen und die Masse auf die Früchte verteilen

(3) Braunen Zucker auf die Creme streuen und dann vorsichtig mit einem Flambierbrenner karamellisieren.

(4) Die Förmchen auf einen kleinen Teller stellen und mit einer halben Passionsfrucht servieren. Das süß/säuerliche passt super zum Rest.

Kŏr hâi jà-rern aa-hăan! (Guten Appetit auf thailändisch *g*)

Kokos Brulee V2

Asiatischer Hauptgang

Asiatisch mag ich ja nicht immer, aber vorletzten Samstag hatte ich Lust darauf und durfte Freunde bekochen. HIER habe ich euch schon das ganze Menü und die Vorspeise vorgestellt, heute ist es Zeit für den Hauptgang! Thaicurry gab es an jenem Abend und ich habe gemerkt, ich sollte mal wieder öfter asiatisch kochen – lecker war es und so variabel ist das Gericht. Wer kein Rind mag, nimmt Huhn, wer keine Paprika mag lässt sie weg und nimmt stattdessen Brokkoli – ganz nach jedem Geschmack.

Thaicurry I

Jetzt zeig ich euch aber mal meine Variante des

Gelbes Thaicurry mit Rinderfilet

Zutaten für ca. 4 Portionen

600 g Rinderfilet

5 EL Sesamöl

1 Zwiebel

1 Stück Ingwer, 2-4 cm. dick

2 rote Paprika

3 Karotten

250 g Zuckerschoten

1 Dose Bambussprossen

1 1/2 Dosen Kokosmilch ungezuckert

4 TL gelbe Currypaste

1 Limette

Salz, Pfeffer (wer mag Chillipulver), Zucker

2 Kochbeutel Basmatireis

1 EL Butter

1 Bund Korriander

1 Handvoll gehackte, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

(1) Gemüse waschen bzw. Schälen und je nach Belieben in Streifen oder Stücke schneiden.

(2) Wasser für den Reis aufstellen. Wenn es zu kochen beginnt, Salz dazugeben.

(3) 2 EL Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und Rinderfilet kurz (!) scharf anbraten. Es darf nur leicht von außen angebraten sein! Dann aus der Pfanne nehmen, in Streifen schneiden und bei Seite stellen.

(4) Den Rest des Sesamöls in der Pfanne erhitzen und das Gemüse anbraten. Karotten zuerst, dann alles andere. Klein gewürfelten Ingwer zum Schluss dazugeben.

(5) Kochbeutel in das kochende Wasser geben und nach Packungsangabe kochen.

(6) Wenn das Gemüse noch einen guten Biss hat, die Currypaste dazugeben (je nach Geschmack; nach und nach einen Löffel mehr, immer wieder probieren!) und dann die Kokosmilch angießen und das Fleisch dazugeben. Nun das Curry köcheln lassen und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer, Chili und Zucker abschmecken.

(7) Wenn der Reis fertig ist, kurz abtropfen lassen und dann im Topf nochmal mit Butter und etwas Limettensaft warm halten.

(8) Wenn das Gemüse den gewünschten Biss hat, Reis in eine Tasse geben und auf vorgewärmte Teller stürzen. Das Curry an die Seite geben und zum Schluss mit Korriander und Erdnüsse dekorieren.

Thaicurry II

Bloggertreffen in München

Jetzt wollte ich euch schon seit Sonntag von einem tollen Event berichten. Aber ohne Fotos? Das passt irgendwie nicht so ganz. Ein Post ohne Foto, nein Amelie kann das irgendwie nicht.

Aber an jenem Abend hatte ich es irgendwie verplant, Fotos zu schießen und so mussten passende zum Thema her *g*. Am Montagabend bin ich dann nach Feierabend in der Stadt bummeln gewesen und habe ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht, die, wie ich finde, zumindest ein bisschen passen.

München April Impressionen here we go….

Monopterus

Theatinerkirche

Hofgarten

Und wie das jetzt zu Samstagabend passt? Es war Bloggertreff angesagt. Bloggertreff in MÜNCHEN!
Saskia von Saskiarundumdieuhr und Jules von Jules Photography hatten nämlich vor ein paar Wochen die Idee für ein Bloggertreffen in München und so haben sich letzten Samstag ein paar ganz tolle Mädels im Ocui zum „mal in Echt kennenlernen“, essen, plaudern und austauschen getroffen.

Es war ein toller Abend mit euch, Mädels! Hat mich sehr gefreut, euch alle mal kennenzulernen! Und ich freue mich auf viele weitere Zusammenkünfte *g*

Wer alles dabei war? Na schaut doch mal auf den tollen Blogs vorbei!

Eva von Eva & Ich

Ilka von Party Princess

Jana von Martha´s

Jules von Jules Photography

Lina von Silbermandel´s Welt

 Maria von Marylicious

Nancy von Samt und Sahne

Nicole von Nicolinas Augenblick

Saskia von Saskiarundumdieuhr

 Sonja von Die kleine Brezel

Tanja von Mein Ideenreich

Trudi von Bellissimo

Pasta

Einen Schnappschuss vom Essen habe ich auch noch eben gefunden – ich hatte Ravioli mit Flusskrebs-Hummer-Soße auf Ruccola Tomaten Bett. Sehr lecker muss ich sagen und die Preise sind für Münchens Innenstadt wirklich fair! Desserts sind auch sehr zu empfehlen, oder die Tomatensuppe und der Hugo und und und … Insgesamt kann ich das Ocui nur empfeheln.