Florentiner

Zum Abschluss was Süüüüüßes! Jetzt gerade, so zur Nachmittagszeit zwischen drei und 4 hab ich den unglaublichen Drang nach Süßkram. Ein kleines Stück Schokolade, im Sommer ein Eis oder Kuchen aller Art treiben meinen Blutzuckerspiegel schnell wieder in die Höhe. Im Moment bin ich ganz vernarrt in eine weitere tolle Kombi. Zucker und Nüsse! Und in welch besserer Kombination als in Form von Florentiner kann man diese bitte zu sich nehmen? Also ich kenne keine bislang.

Florentiner II

„Die Liebe höret niemals auf.“

Schon in der Bibel war es niedergeschrieben und so möchte ich nicht nur mit meiner Tauschpartnerin der sechsten Runde vom Post aus meiner Küche, sondern auch mit euch meine Leidenschaft für die süße Sünde teilen!

Angefangen habe ich vor ein paar Jahren mit einer Mandel – getrocknete Früchte Mischung. Schmeckt auch toll und ist ganz einfach variierbar. Mal mit Aprikosen, dann mit Cranberries oder klassisch mit Orangeat und Zitronat. Dennoch stehe ich unglaublich auf reine Nuss. So gibt es diese heute im easy peasy Rezept.

Florentiner IV

Achja und noch eines sei zu sagen. Man kann Florentiner ganz normal als Häufchen auf ein Blech setzen, aber ich gelobe mir meine spezielle Silikonform. So laufen sie nicht so sehr aus und sind kompakt. Diese Formen gibt es HIER.

Schnelle Florentiner reine Nuss

Zutaten für ca. 15 Stück

2 EL Haselnüsse gerieben

70 g Mandelplättchen

70 g Mandelstifte

70 ml Schlagsahne

60 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

15 g Butter

1 Prise Salz

100 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

(1) Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

(2) Sahne mit Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einem Topf erwärmen bis sich der Zucker aufgelöst hat.

(3) Haselnüsse und Mandeln zugeben und alles gut miteinander vermengen.

(4) Mit Hilfe eines Teelöffels kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben (eher hoch als breit weil die Florentiner sehr verlaufen) oder in Silikonförmchen füllen.

(5) Etwa 15 Minuten backen bis sie goldbraun und leicht fest sind. Danach auf einem Gitter gut abkühlen lassen.

(6) Währenddessen die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen und die abgekühlten Florentiner damit bestreichen. Umgedreht auf einem mit Teller (am besten im Kühlschrank) trocknen lassen.

Florentiner ISomit beende ich die Runde 6 des tollen „Post aus meiner Küche“ Projekts. Ich freue mich schon sehr auf’s nächste Mal!

Bis dahin, schaut doch einfach mal, was ich sonst so in mein(e) Päckchen gepackt hatte. Pikante Kekse, Zucchinipesto, Marmelade, Marmorkuchen, Griesbreimischung, Gemüsebrühe, Apfelmus, Husarenkrapferl, Orangenzucker, Trinkschokolade und Haferl Platzerl.

Zucchini Basilikum Pesto

Und es geht weiter mit den Päckchenleckereien. Heute habe ich das Zucchini-Basilikum-Pesto für euch. Ich wollte einfach ein etwas außergewöhnlicheres Pesto machen. Mein Bärlauchpesto im Frühling ist ja doch eher von der klassischen Sorte. Heute mischt ihr neben einem Kräuterchen auch eine rohe Zucchini darunter. Statt Pinienkernen geben Mandeln und Kürbiskerne die nussige Note.

ZucchinipestoZucchinipesto II

Abgeschaut hab ich es mir auf der Website von Lecker.de und freue mich immer sehr wenn ich ein schnelles Pastagericht damit verfeinern kann. Zum darin baden sage ich euch *g*

Zucchinipesto III

Zucchini-Basilikum-Pesto mit Mandeln und Kürbiskernen

Zutaten für 2-4 Gläser

100 g geriebene Mandeln (ohne Haut)

75 g Kürbiskerne

3-4 Knoblauchzehen

150 g Parmesankäse

2 kleine Zucchini (ca. 300 g)

10 Stiele Basilikum

250 ml + 6-9 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Mandeln und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett unter Wenden rösten. Knoblauch schälen und grob würfeln. Parmesan grob würfeln. Zucchini putzen, waschen und fein würfeln. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen zupfen.

Alles zusammen mit Olivenöl in einen Standmixer geben und pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pesto in 3 Gläser füllen, glatt streichen und mit je 2-3 Esslöffel Öl begießen. Fest verschließen, dunkel und kühl lagern.

Zucchinipesto IV

Kirsch und Aprikosen Marmelade

Zurück aus dem Urlaub geht es nun endlich weiter mit den Rezepten der letzten PAMK Runde. Nachdem ich euch letztens die pikanten Kekse vorgestellt habe, kommt jetzt etwas Süßes – Marmelade!!

Marmelade III

Sommer einfangen und konservieren, das mach ich liebend gerne, denn wenn die grauen Tage kommen gibt es nichts herrlicheres als ein buntes Glas Sommer aufzumachen, seinen Duft in der Nase zu spüren und ihn auf der Zunge zu schmecken.

Als ich klein war, also jünger meine ich, denn groß gewachsen bin ich ja immernoch nicht *g*, hatte ich schon immer meiner Mama beim Einkochen zugesehen und täglich mein Marmeladenbrot vor der Schule verdrückt.
Dann kam die Zeit, wo ich irgendwie so gar nicht auf Marmelade stand und lieber ein Wurschtbrot zum Tagesstart genoss. Die Vorratsregale blieben voll und so gab es für meine Mama gar keine Notwenigkeit mehr sich an den Herd zu stellen.

Letztes Jahr habe ich aber dann endlich wieder die Vorliebe für süße Aufstriche für mich entdeckt und selbst in meiner Küche angefangen allerlei Früchte in Gläschen abzufüllen.

Dieses Jahr haben wir uns dann gemeinsam an einem Mädels Wochenende in die elterliche Küche gesperrt und viele Töpfe aufgesetzt, drauf los gekocht, probiert, abgeschmeckt und zu leckeren Unikaten verwandelt.

Da nicht nur das Herstellen, sondern auch vernaschen zusammen noch viel besser schmeckt, war es klar, dass zwei Gläser in das PAMK Paket hüpfen mussten. Ich wählte die Sorten Kirsche und Aprikose für meine Tauschpartnerin.

Die unten aufgeführten Rezepte sind Grundrezepte, die ihr jederzeit nach Geschmack anpassen könnt. Viel Spaß beim Kochen, Kleckern und genießen ihr Lieben!

Marmelade I

Kirschmarmelade

Zutaten für ca. 8 Gläser

500 g Gelierzucker  2:1

1000 g  Früchte (500 g Sauerkirschen und 500 g Süßkirschen)

Prise Zimt

Prise Salz

Zitronensäue nach Geschmack

Zubereitung:

(1) Kirschen waschen, entkernen und grob zerkleinern. Gläser heiß auswaschen und bereitstellen.

(2) Dann in einem großen Topf mit Gelierzucker und restlichen Zutaten vermischen und bei großer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen lassen. 3 Minuten sprudelnd kochen.

(3) Die Marmelade heiß (mit Hilfe eines Marmeladentrichters) in die vorbereiteten Gläser bis zum Rand füllen. Sofort verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Deckel gedreht hinstellen. Dann wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Marmelade II

Aprikosenmarmelade

Zutaten für ca. 8 Gläser

500 g Gelierzucker  2:1

1000 g  Aprikosen

Prise Zimt

Prise Salz

Zitronensäue nach Geschmack

  

Zubereitung:

(1) Gläser heiß auswaschen und bereitstellen.

(2) Aprikosen waschen, entkernen und dann in kleine Stücke schneiden.

(3) Früchte in einem großen Topf mit Gelierzucker und restlichen Zutaten vermischen und leicht erwärmen damit sich alles gut verbindet.

(4) Lauwarmes Fruchtmus nun in eine sogenannte „flotte Lotte“ (eine spezielle Passiermühle) füllen und durchsieben. So bleiben keine Fasern in der fertigen Marmelade.

(5) Die Masse nocheinmal aufkochen und 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Dann heiß (mit Hilfe eines Marmeladentrichters) in die vorbereiteten Gläser bis zum Rand füllen. Sofort verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Deckel gedreht hinstellen. Dann wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Sommertrip – Salzkammergut, Südsteiermark, Kroatien

Wie das ja immer so ist, wenn ich in den Urlaub fahre, es muss mindestens einmal so richtig schön schlechtes Wetter sein. Tataaaa, Tag 5 hat es heute erwischt und ich sitze zwar gerade draußen unter einem Sonnenschirm, aber meine Füße werden trotzdem nass! Und ich dachte, in Istrien ist immer schönes Wetter… Gut, das dachte ich in den USA und auf Mallorca auch… Langsam will wirklich niemand mehr mit mir wegfahren, weil Gerüchte behaupten, ich ziehe das schlechte Wetter an.

Naja, aber so hat es wenigstens ein Positives, ich kann euch ein paar Bilder der letzten Tage zeigen.

Traunsee III

Gestartet wurde im Salzkammergut. Über die A8 haben wir uns bis kurz hinter Salzburg vorgekämpft. Wirklich ein Kampf mit Tausenden anderen Urlaubern, sodass die ursprünglich für 2,5 Stunden geplante Anreise sich auf über 4 Stunden erstreckte. Völlig entnervt haben wir uns dann für die Landstraße entschieden, was wirklich eine hervorragende Idee war. Über den Fuschlsee mit einem Abstecher zum Schloss Fuschl ging es über den Mondsee zum Traunsee.

Fuschl ISchloss Fuschl

Dort haben wir dann ein tolles Abendessen genossen und den Tag beim Lichterfest ausklingen lassen.
Sonntagvormittag war dann der Besuch der Gmundner Porzellanmanufaktur angesagt. Alle Motive, alle Farben und ein bisschen Geschichte drum rum. Schon als Kind hat mich der grüne Hirsch fasziniert, wenn ich irgendwo in den Alpen einen Teller mit ihm drauf präsentiert bekam. Seit Anfang diesen Jahres sammle ich das traditionelle Porzellan nun selbst und kam nicht umhin ein paar neue Stücke zu kaufen.

Gmunden III

Am Nachmittag durften wir uns ein wunderschönes Elektroboot von Frauscher Boote ausleihen, sind baden gegangen und haben die zauberhafte Landschaft vom Wasser aus genossen.

Frauscher kwb

Beeindruckend, wie dieser See in Mitten der steilen Felswände liegt. Klar, ruhig und gefühlt beinahe unberührt.

Traunsee II

Kurz vor der Weiterfahrt gab‘s dann das beste Schnitzel, was ich jemals gegessen habe. Ich empfehle wirklich jedem, der in der Nähe des schönen Traunsees ist, die Weinstube „Spieß“ in der Innenstadt, direkt gegenüber des Hauptplatzes gelegen, zu besuchen. Rustikal geht es zu und wie gesagt, extrem gute Schnitzel gibt es hier zu verkosten! Auch das Roastbeef Weckerl am Nebentisch sah sehr gut aus!

Gmunden I

Gmunden

Nachts ging es dann weiter nach Graz. Die Stadt haben wir uns am Montagvormittag angeschaut und für wirklich schön befunden. Kleine Gassen, reich verzierte Häuserfassaden und östreichische Gemütlichkeit. Gestärkt durch ein g‘schmackiges Mittagsmenü im Restaurant Prato fuhren wir weiter in die Südsteiermark.

GrazII kwb

Auf dem Plan standen drei Weingüter: Sepp und Maria Muster, Andreas Tschäppe und Tement. Seid ihr interessiert, was wir dort interessantes über Weinherstellung erfahren haben? Verschiedene spannende Ansichten und Herstellungsverfahren kann ich euch gerne in einem ausführlicheren Bericht vorstellen.

Erratet ihr, was wir natürlich zum Abschluss in Österreich beim Blick in die Weinberge gegessen haben?

Backhendl

Backhendl begleitet von Salat mit Kernöl

Über einen Abstecher in Zagreb sind wir jetzt in Istrien angekommen. Heimathafen ist Porec. Gestern Abend haben wir schon den ersten Sonnenuntergang erlebt und das malerische Städtchen besichtigt. Wenn das Wetter hoffentlich bald besser wird, zeige ich gerne weitere Bilder!

Porec I Porec II

Derweil schicke ich liebe Adriagrüße und wer noch mehr Schnappschüsse von meinem Sommertrip sehen mag, schaut auf Instagram (kunterbuntweissblau) vorbei.

Pikante Kekse

Heute gibts das erste Rezept aus meinem PAMK Päckchen was ihr in ganzer Pracht schon HIER bestaunen durftet :)

pikante kekse II

Es handelt sich um die …

pikante Kekse

Als ich überlegt habe, was ich besonders gerne in Begleitung lieber Mitmenschen esse sind mir viele Dinge eingefallen die man leider nicht so einfach verschicken kann, vorallem nicht bei den derzeit herrschenden heißen Temperaturen. Es musste also was sein, das nicht schmilzt, verdirbt und eben das Gefühl von „Zusammen schmeckt’s besser“ vermittelt.

Pikante Kekse III

Und was tut man gemeinsam besonders gerne? Richtig, KNABBERN! Knabbern beim Mädelsabend vor dem Fernseher, bei einem Plausch auf dem Balkon mit einem guten Glas Wein oder bei der Cafepause mit den Kollegen. Da ich schon einiges süßes ins Päckchen gesteckt hatte, sollte es noch was salziges sein und ich kam auf die Idee der pikanten Kekse. Ich hoffe ihr mögt sie genauso gerne wie ich! (Ich schreibe das während ich die Reste gerade genüsslich zu einem schnellen geeisten Gurkensüppchen schmause *g*)

pikante kekse I

Pikante Kekse

Zutaten:

250 g Mehl

1 TL Salz

1/2 TL rosenscharfes Paprikapulver

1/2 TL Oregano

100 g kalte Butter

2 Eier (Größe M)

2 EL Kondensmilch

2 EL Sesamsaat

2 EL Mohnsaat

2 EL Kürbiskerne

Zubereitung:

(1) Mehl, Salz, Paprikapulver, Oregano, kalte Butter in kleinen Stücken und Eier schnell mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Teig aus der Schüssel nehmen, zu einer Kugel formen und auf einem Teller mit Frischhaltefolie bedeckt mind. 2 Std. kalt stellen.

(2) Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.

(3) Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer ca. 6 mm dicken Platte ausrollen und 3 Rechtecke ausschneiden und diese mit Kondensmilch bestreichen. Auf jeweils ein Rechteck Sesam, Mohn und Kürbiskerne streuen und dann in Streifen schneiden (Größe ca. 1,5 x 6 cm).

(4) Streifen auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und etwa 5-10 Minuten backen. Abkühlen lassen und genießen.

Am besten zu Käse, einem guten Glas (Rot)Wein oder einfach zwischendurch knabbern.

Pikante Kekse IV