Zusammen schmeckt’s besser – PAMK

Gefühlt die ganze Bloggerwelt wartete sehnsüchtig auf das Verkünden des neuen Post aus meiner Küche Themas und Ende Juni war es dann endlich so weit. Die drei Ladies hatten sich ein tolles Thema für diesen gigantischen Sommer ausgedacht, wie ich finde. Es passt einfach für mich zum Sommer 2013, da ich so gut wie jeden Abend draußen mit lieben Freunden verbringe und wir viele ausgiebige Picknicks machen, denn ganz richtig – Zusammen schmeckt’s besser. (Noch nie von ‚Post aus meiner Küche‘ gehört? Dann einfach mal HIER lesen um was es geht und sich meine verschickten Leckereien von letztem und vorletztem Mal anschauen!)

ZusammenschmecktsDer Zufallsgenerator hatte mir dann eine nette Tauschpartnerin aus München zugelost. Leider hatten wir es nicht geschafft, uns persönlich zu treffen um in einer Grünanlage (hehe, ein lustiges Wort) ein paar Leckereien zu tauschen, aber pünktlich am Tag der Freundschaft brachte ich dann ein Paket voll gefüllt bis obenhin zur Post.

PAMKDarin war von allem etwas. Fruchtige Marmelade für ein Frühstück mit der besten Freundin, Florentiner als Zugabe zum Kaffeeklatsch mit Mama, selbst gemachtes Pesto für einen Pastaabend in gemütlicher Runde mit Freunden und pikante Kekse für einen langen Abend auf dem Balkon bei einer Flasche Rotwein.

Na, habt ihr Lust auf die Rezepte? Dann dranbleiben; die kommenden Tage zeige ich euch alles!

PAMK Vorschau

Essensturm bauen an einem Sommerabend

Wenn kennt das nicht aus seiner Kindheit – Türmchen bauen war immer eine tolle Sache! Aber am meisten hat es Spaß gemacht, die mühevoll aufgebauten Klötzchen des kleinen Bruders wieder umzuschmeißen… Schlechtes Gewissen? Naja, schon manchmal. Und so habe ich des öfteren beim Wiederaufbau geholfen – meistens zumindest… sagt man…

Und heute Abend war mir mal wieder danach – Aufeinanderschichten und dann mit viel Genuss wieder „kaputt“ machen. Aber statt Holzklötzchen oder Steinmännchen waren es diesmal ein paar Leckereien zusammengewürfelt, ähm, geschichtet natürlich, aus dem Kühlschrank. Solche Montage liebe ich – Reste essen! Vor allem wenn es so tolle Reste sind!

Türmchen

Lange Rede, kurzer Sinn, gebaut wurde ein Auberginen, Zucchini, Tomaten, Mozzarella Turm, stehend auf einem Räucherlachsbett, getoppt von Radieschenkresse.

Was wunderschön anzuschauen und fast zu schade zum zerstören war, schmeckte wunderbar! Fein, leicht und nach mehr! Die Wahl des Büffelmozzarellas erwies sich als brilliant, da dieser so schön auf den warmen Auberginenscheiben dahinschmolz. Gelbe Tomaten als Blickfang und ein wenig Würze durch die Kresse. Eine kleine 6-Ecks Beziehung könnten die Herrschaften auf jeden Fall eingehen!

Türmchen V

Räucherlachs das Bett, Gemüse und Käse sich darauf wälzend und gekrönt durch würziges Blatt…

Türmchen II

Gemüse – Mozzarellaturm auf Räucherlachs

Zutaten für 2 Portionen

6 Scheiben Räucherlachs

2 Scheiben Aubergine

2 Scheiben Zucchini

1 Büffelmozzarella

Radieschenkresse

Wer Dressing mag: Schlicht guter Balsamico, intensives Olivenöl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

(1) Auberginen und Zucchini in Scheiben schneiden, Salzen und mit etwas Olivenöl bepinseln. Im Ofen bei Grillfunktion (200°C) ca 15 Minuten lang grillen.

(2) Derweil Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden. Lachsscheiben auf Teller anrichten.

(3) 1 Scheibe fertig gegrillte Aubergine auf den Lachs geben, eine Scheibe Mozzarella darauf legen, dann Tomate, Zucchini und zum Schluss nochmals Mozzarella.

(4) Radiesschenkresse auf den Mozzarella legen und wer mag das Ganze mit etwas Dressing beträufeln, frisch zermahlene rote Beeren darüberstreuen.

Dazu passt hervorragend Weißbrot.

türmchen III

Hier nochmal mit Dressing

 

Brotsalat

Wenn sich eine große Gruppe zum Grillen trifft, gibt es immer neue Inspiration für mich. Letztes Jahr war es bei einer Firmengrillfeier, als ein Kollege (Ja, ein Mann *g* ) sein „Spezialrezept“ mitbrachte.
Ganz voller Stolz präsentierte er uns seine Erinnerung an einen schönen Toskanaurlaub.

„Weißt du Amelie… diese MAAAAMA, die hat soooo tolles Essen gemacht…“ Hätte ich nicht schon die Frau meiner Träume dabei gehabt, ich hätte sie glatt vom Fleck weg geheiratet…

Ohoooo, da war ich aber gespannt… Und suchte nach selbstgemachten Pasta auf dem Tisch mit „spezial“ Soße oder irgendetwas ähnliches. Aber auf die Idee, dass ein Mann ein SALAT Rezept so loben kann, darauf bin ich nicht gekommen.

Brotsalat IV

Nicht umsonst hat er geschwärmt und so liebe ich seitdem Brotsalat. Gerne wandle ich ihn auch ab und tu immer das rein, auf was ich gerade Lust habe. Heute gibts das Rezept des letzten Brotsalats kunterbuntweissblau für euch!

Lass ihn euch schmecken!!

Brotsalat

Zutaten:

250 g Ruccula

1/2 Glas in Öl eingelegte getrocknete Tomaten

ca. 100 g Cocktailtomaten

150 g Ziegenkäse

1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein

1 halbe rote Zwiebel

ein paar Scheiben Weißbrot

Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamicoessig, etwas Zitronensaft

Brotsalat

Zubereitung:

(1) Brot auf den heißen Grill legen und von beiden Seiten knusprig werden lassen (Achtung, das geht recht schnell!)

(2) Salat und Tomaten waschen, getrocknete Tomaten in Streifen schneiden, Oliven halbieren, Ziebel in Ringe schneiden. Alles in eine Schüssel geben.

(3) Dressing aus Olivenöl, Balsamicoessig und Zitronensaft, Salz und Pfeffer, je nach Geschmack, zusammenrühren und über den Salat geben.

(4) Brot noch warm in kleine Stücke brechen oder schneiden und in den Salat mischen. Ziegenkäse darüber zerbröckeln.

Achtung: Im Salat werden die Brotstücke durch das Dressing schnell weich und auch alle anderen Zutaten vermengen sich zu einem bunt gemischten Salat. Wer lieber alles etwas übersichtlicher und knackig mag (so wie auf meinen Fotos), richtet den Salat auf einer Platte an und träufelt das Dressing kurz vor dem Servieren darüber.

Brotsalat III

Sommerbeeren Pavlova

Diesen Sommer habe ich etwas Neues für mich entdeckt. Seitdem das mit den Baiser „Decken“ auf den Kuchen so gut klappt wage ich mich auch an andere Nascherein mit dem süßen Weiß dran.

Beerenpavlova

Sowieso habe ich irgendwie das Gefühl, dass es dieses Jahr „in“ ist. Überall sehe ich Baiser! So auch in der aktuellen LECKER Bakery Ausgabe. Ein ganzes Kapitel mit der Überschrift „Wir fliegen auf Baiser und die luftigsten Leckereien zwischen Himmel und Erde“ wurde dem weißen Teil des Ei’s gewidmet. Und gleich das erste Rezept hat mich angesprochen!

Beerenpavlova III

Ein bisschen habe ich es zwar abgeändert und kein Aprikosen-Blaubeerkompott dazu gereicht, aber bei mir als Beerenjunky mussten die da ganz alleine mit drauf. Die Säure der Beeren passt ganz hervorragend zur Süße des Baisers!

Beerenpavlova IV

Sommerbeeren Pavlova

Zutaten:

4 frische Eiweiß (Größe M)

200 g + 3 EL Zucker

2 gestrichene TL Speisestärke

1/2 TL heller Essig

1 Prise Salz

400 g Schlagsahne

1 Päckchen Vanillezucker

500 g gemischte Beeren (z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren)

Zubereitung:

(1) Backofen auf 100 °C Umluft vorheizen und für die Pavlova Eiweiß steifschlagen. Dabei 200 g Zucker und eine Prise Salz einrieseln lassen. Weiter schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse glänzt. Stärke daraufsieben, Essig zufügen und unterrühren

(2) Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Eischnee entweder als einen großen oder vier kleine Kreise darauf verstreichen, in der Mitte eine Mulde formen. Den Rand mithilfe von zwei Esslöffeln leicht hochziehen.

(3) Im heißen Ofen ca. 1 Stunde (bei den kleinen Kreisen ca. 40 Minuten) backen.
Dann Ofen auf 80 °C herunterschalten und ca. 1 Stunde (40 Minuten) weiterbacken. Dann den Baiser im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Ofentür auskühlen lassen.

(4) In der Zwischenzeit Beeren waschen und verlesen. Kurz vor dem Servieren Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen.

(5) Die Sahne auf dem Baiser verteilen und die Beeren darauf hübsch drapieren.

Beerenpavlova II

Rhabarber – Ingwer Chutney – fruchtig und pikant

Picknicken, Grillen und Biergartenbrotzeiten im Freien. Das ist Sommer! Und der ist ja nun endlich da!

Zwischendrin sah es nicht so aus, als ob er es dieses Jahr nocheinmal in unsere Gefilde schafft und so hatte ich das dringende Bedürfnis zumindest seine Früchte zu konservieren.

Dass ich ein Rhabarberfan bin, weiß der aufmerksame kunterbuntweissblau Leser ja schon, aber tataaaa, heute gibt es ausnahmsweise mal nichts Kuchenmäßiges.

Rhabarberchutney III

Die tolle aktuelle Deli-Zeitschrift hat auf einer Sonderseite über die grün-roten Stangen ein easy peasy sommerkonservierendes Rezept gedruckt. Das musste nachgemacht werden und ich muss sagen, ich bin schwer begeistert. Das Süßsaure des Rhabarbers und die Schärfe des Ingwers ergänzen sich hervorragend. Wie Herr Schuhbeck sagen würde: „Die san Freind!“ Große Liebe und so, ihr wisst schon *g*

Rhabarberchutney II

Als Mitbringsel zu einer Burgerparty kam das Chutney ebenso gut an, wie als spezial „Soße“ zum saftigen Rindersteak. Wie ich die gelbe Paste sonst noch verwendet habe, seht ihr HIER.

Aber hier jetzt erstmal das Rezept. Ran an die Töpfe, die Damen und Herren!

Rhabarber Ingwer Chutney

Für 4 kleine Gläschen

50 g Zucker karamelisieren. 40 g geschälten, gewürfelten Ingwer und 1 eingeritzte Chili unterrühren. Mit 3 EL Obstessig und Wasser ablöschen. Je 200 g geschälten, gewürfelten Rhabarber und Apfel zugeben. 5 Minuten kochen, salzen und pfeffern.

Rhabarberchutney I