Quarkkuchen kunterbuntweissblau

Frohe Ostern ihr Lieben!

Quarkkuchen_I

Nachdem den Verkostern des Ostermenüs das Dessert (HIER) so gut geschmeckt hatte, wurde zum heutigen Festtag eine Nachittagskaffee-Leckerei mit Quark gewünscht. Und da mir ja fast jeder Wunsch Befehl ist, wurde etwas Neues aus dem aktuellen Lust auf Genuss Heft gebacken. Quarkkuchen nennen sie es, ich ja eigentlich lieber Käsekuchen. Aber ich habe beschlossen, dass ich diesen Kuchen ohne Boden nun Quarkkuchen nenne und den unverwechselbaren MIT Mürbteigboden von meiner lieben Mama eben Käsekuchen. So kommt es nicht zu Verwechslung.

Quarkkuchen_II

Ich habe das Rezept ein klein wenig abgeändert und mich auch für die „kurz“ Backzeit entschieden, somit ist es also ein Quarkkuchen kunterbuntweissblau.

Lockerleicht, luftig und dank eher kalorienarmer Zutaten kann man auch getrost mehrfach zuschlagen. Das muss man auch, denn es herrscht SUCHTGEFAHR – versprochen!

Quarkkuchen_III

Quarkkuchen kunterbuntweissblau

Zutaten für 1 Springform (24 cm Durchmesser)

125 g weiche Butter

abgeriebene Schale von einer Zitrone

250 g Puderzucker

1 Prise Salz

5 Eier (Größe M)

500 g Magerquark 0,2% Fett (der macht den Kuchen so schön fluffig)

500 g Magerquark 20% Fett

1 Pck. Vanille-Puddingpulver

1 Pck. Sahne-Puddingpulver (es gehen natürlich auch 2 von einer Sorte)

150 g Schlagsahne

Wer mag: 1 Dose Pfirsiche. Dann aber eine größere Backform nehmen, da der Kuchen sonst überläuft

 

Zubereitung:

(1) Ofen auf 150 Grad (Umluft: 130°C) vorheizen.

(2) Butter, Zitronenschale, Puderzucker und Salz schaumig rühren. Dann Eier einzeln zugeben und ca. 5 Minuten lang rühren.

(3) Quark, Puddingpulver und flüssige Sahne unterrühren.

(4) Wer mit Pfirsichen mag: Pfirsiche abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden, unter den Teig mischen.

(5) Masse in eine gefettet und bemehlte Form füllen und im Ofen 120 Minuten backen.

(6) Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

 

Ich habe diesmal in Österreich gebacken und mir gefallen hier diese Zuckertüten so gut. Seht mal hier, meine Zutaten.

Quarkkuchen Zutaten_Schrift

Lasst es euch heute gut gehen und genießt die Schokoeier und Schokohasen! Übrigens vor der Osterhase mit dem Menü zufrieden und hat auch ein paar Dinge dagelassen *g* Werde mich nun mit den Leckereien aufs Sofa verkrümeln, bei dem Wetter verpasse ich sowieso nichts…

Quarkkuchen_IV

 

Ostermenü – Die Nachspeise

Jedes gute Menü muss von etwas Süßem gekrönt werden, so gab mir der Osterhase auf seiner Reise (HIER und HIER beschrieben) den Rat und da ich da voll und ganz seiner Meinung bin, habe ich heute das Dessert von meinem Ostermenü für euch.

Spiegelei_III

Auch hier sollte eine Verbindung zum Osterfest hergestellt werden und ich habe mich für süße Spiegeleier entschieden. Die sind schnell gemacht, schmecken unglaublich nach mehr und wer mag, kann sie auch zum Kaffee reichen. (Ich hatte noch Reste vom Vorabend, um die sich beim Frühstück fast geprügelt wurde. *g*)

Spiegelei_II

Süße Spiegeleier

Zutaten für 4 Stück:

1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal

4 Aprikosenhälften

1 Ei

2 EL Zucker

50 g weiche Butter

1 Prise Salz

1 Päckchen Vanillezucker

150 g Magerquark

50 g Frischkäse

1 EL Vanillepuddigpulver

1 Schuss Sahne

Zubereitung:

(1) Kleine Tarteformen auf den ausgerollten Blätterteig legen und den Teig zurechtschneiden. Anschließend den Teig in die Formen drücken und Überstände entfernen.

(2) Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen.

(3) Anschließend den Quark, Frischkäse, das Ei, die Sahne und das Puddingpulver zugeben und alles gut vermengen.

(4) Quarkmasse auf die Förmchen verteilen (nicht zu voll, sonst läuft die Masse beim Backen über), Aprikosen auf jedes Törtchen setzen und bei 175°C ca. 20-30 Minuten backen.

(5) Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben mit Himbeeren garnieren.

Spiegelei_I

Soweit sogut. Sagt mal, was hat euch nun am meisten angelacht?

Wünsche viel Spaß beim Kochen, Packen und Genießen! Auf schöne Ostertage und ein volles Nest!

Spiegelei_IV

Ostermenü – Die Hauptspeise

Na, seid ihr neugierig geworden? Wie ich euch ja HIER schon berichtet habe, hatte ich mit dem Osterhasen einen Pakt geschlossen – ich koche ihm was feines und dafür bringt er mir etwas mit, von seiner Reise.
Gesagt getan und heute stelle ich euch den Hauptgang meines Ostermenüs vor.

Dabei geht es ein bisschen fernöstlich zu, aber seht selbst.

Lamm_III

Lammkaree mit Rote Bete-Couscous

Zutaten für 4 Portionen:

2 Lammkarrees mit je ca. 400 g

2 Schalotten

100 g Butter

1 mittelgroße Knolle Rote Bete

1 Boskoop-Apfel

0,5  l Apfelsaft

0,5 l Brühe

50 g Rosinen

250 g Couscous

Zubereitung:

(1) Lammkarrees auf beiden Seiten in heißem Fett (am besten Hälfte Butter, Hälfte neutrales Öl) anbraten. Dann in Alufolie wickeln und bei 160°C ca. 20-30 Minuten im Ofen ruhen lassen

(2) Den Apfel und die Rote Bete schälen und in grobe Stücke schneiden. Beides mit dem Apfelsaft im Mixer sehr fein mixen.

(3) Schalotten in feine Würfel schneiden und in der Butter glasig dünsten, dann die Rosinen zugeben und diese mitgaren bis diese etwas aufgehen.

(4) Couscous zugeben und abwechselnd Apfel-Rote-Bete-Safte und Brühe bei ständigem Rühren angießen bis das Couscous die richtige Konsistenz hat. Es sollte nicht zu weich sein sondern noch einen leichten Biss haben.

(5) Lammkarrees aus dem Ofen holen und zu einzelnen Kronen aufschneiden.

(6) Auf vorgewärmten Tellern Couscous mit dem Lamm anrichten und heiß servieren. Lamm schmeckt am besten warm!

Als Weinbegleitung würde ich einen schönen Pinot Noir aus dem Burgund empfehlen.

Lamm_II

Ostermenü – Die Vorspeise

Hoppel Hoppel, ich glaube, ich habe den Osterhasen schon gesehen – hoffentlich sind ihm die Füsse nicht abgefroren, so kalt es derzeit schon wieder ist. Aber die vielen bunten Ostereier, die er dabei hatte, taten sehr gut im Dauergrau!

Und als er da so hoppelte, rief er mir zu: „Wenn du ein leckeres Essen für mich machst, bring ich dir vielleicht was von meiner Reise mit.“

DAS lasse ich mir nicht zweimal sagen und so habe ich mich gleich an den Herd begeben und ein kleines, feines Menü für das Felltier gezaubert. Probekochen war das und jetzt bin ich mal gespannt, ob er sich denn in einer Wochen an meinen Tisch setzen und probieren wird.

Ein bisschen hatte ich nachgedacht, was ihm schmecken könnte und mich dann entschieden, nicht einen seiner Verwandten auf den Teller zu bringen, sondern ein bisschen was Grünes, das ihn an Gras erinnert, darauf etwas vom verwandten Federvieh und dem großen Bruder Rind – soweit die Vorspeise. Hauptgang wurde dann ein arabisches „Mähhh“ und zum Schluss die süße Variante vom Produkt des Federviehs.

Und ihr so „hähhhh??“ Ja, okay, machen wir es einfacher – hier mein Ostermenü:

Wildsalat mit Ei und Schinken, dazu selbst gebackenes Brot mit zweierlei Butter

Lammkarree mit Rote-Beete Couscous

Süßes Spiegelei

Heute als erstes zur Vorspeise:

Schon lange einmal wollte ich das Titelrezept von einem schon älteren „Lust auf Genuss“ Magazin ausprobieren. Zwar gehörte es dort zum Thema „Brunch“, aber ich finde, als Oster-Einstieg passt das ganz gut.

Damit das Ganze noch ein wenig Pfiff bekommt, hatte ich Lust auf selbst gebackenes Brot und eine Knoblauch – Basilikum als auch getrocknete Tomaten Butter.

Wer ein Amuse Bouche oder eine kleine Vorspeise für ein Buffet braucht, richtet das Ganze am besten im Glas an.

Ostersalat_I
Ostersalat_II

Die andere Servier-Variante ist ein flacher, länglicher Teller.

Ostersalat_IV
Ostersalat_III

Wildsalat mit Ei und Schinken, dazu selbst gebackenes Brot mit zweierlei Butter

Zutaten für 2 Portionen

300 g Wildsalat

2 Eier

150 g Schwarzwälder Schinken

4 kleine Essiggürkchen

Dressing:

2 EL Balsamico Essig

3 EL Olivenöl

2 EL Naturjoghurt

1/2 TL Feigensenf

Salz, Pfeffer

Brot:

250 g Mehl (Type 550)

1/2 TL Salz

15 g frische Hefe

125 ml lauwarme Milch oder Wasser

Zubereitung:

Knoblauch-Basilikum-Butter:

1 Knoblauchzehe mit einer Knoblauchpresse auspressen, Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden und mit ein wenig Salz zu 80 g weicher Butter geben und gut vermengen. In einer Alufolie zu einer Wurst rollen und kalt stellen.

Getrocknete Tomaten – Butter:

2 EL getrocknete Tomaten kleinhacken, mit einer Prise Paprikapulver und Salz zu 80 g weicher Butter vermengen. In einer Alufolie zu einer Wurst rollen und kalt stellen.

Brot:

(1) Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in Milch oder Wasser auflösen und diese Mischung unter Rühren zum Mehl geben.

(2) Teig zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts verkneten – er sollte nicht an der Schüssel kleben – bei Bedarf etwas mehr Mehl oder Flüssigkeit dazugeben. Danach Brot-Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 10 Minuten mit den Händen kräftig durchkneten, bis er glänzt und elastisch ist.

(3)  Teigklumpen zurück in die Schüssel geben mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sein Volumen etwa verdoppelt haben.

(4) Anschließend den Teig nocheinmal durchkneten und zu einem länglichen Brot formen. Nochmal ca. 15 Minuten gehen lassen.

(5) Jetzt geht es ans backen: Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Während das Brot im Ofen bäckt, bereitet man den Salat vor:

Salat:

(1) Eier in ca. 7 Minuten hart kochen

(2) Salat waschen und trocknen und Dressing zubereiten

(3) Schinken in kleine Streifen schneiden, Gürkchen in Scheibchen.

(4) Salat am besten mit den Händen mit dem Dressing mischen und auf Tellern oder im Glas anrichten, Schinken und Gürkchen darauf verteilen

(5) Hart gekochte Eier noch warm pellen, in der Mitte teilen und auch auf den Salat legen

Zum Schluss das noch warme Brot mit der Butter (in Scheiben geschnitten) zum Salat reichen.

opendoor-breit

Der tolle Blog Bushcooks Kitchen von der lieben Dorothée feiert bald seinen 2. Geburtstag. Zudem hat sie selbst ein großes Geburtstagsfest geplant und dafür eine ganz tolle Idee gehabt – eine „Open door“ soll es geben. Das heißt, die Tür steht den ganzen Tag offen und jeder Gast darf kommen wann er möchte und kann. Und damit das Buffet den ganzen Tag gefüllt ist, suchte sie nach ein paar buffettauglichen Rezepten. Nicht dass sie selbst nicht die größte Kochbuchsammlung hat, nicht selbst unglaublich kreativ, ausgefallen und hervorragend kocht… Nein, an tollen Rezepten mangelt es ihr wahrlich nicht. Aber sie wollte einen kleinen Contest machen und unsere Kreativität herausfordern und hat uns deshalb aufgefordert, ein paar Ideen für das Buffet beizusteuern. Hier ist meine erste Beigabe und ich finde, dieser Salat im Glas passt auch perfekt, oder liebe Dorothée?

An dieser Stelle auch noch ein ganz großes Lob für deinen tollen Blog – mit Begeisterung freue ich mich auf jeden einzelnen deiner neuen Post!
Ein Hoch auf Dich!

opendoor-breit
PS: Ein kleiner Nachtrag: Dorothée hat heute Vormittag ganz kräftig als Verlosungsfee gearbeitet und ich freue mich sehr, das tolle Buch „Lanz kocht“ gewonnen zu haben! Vielen lieben Dank!!
Wer sonst noch gewonnen hat, seht ihr hier!

Kindheitserinnerung

Reiberdatschi III

Wer erinnert sich nicht gerne zurück, an seine eigene Kindheit in der man den ganzen Tag spielen, toben und lachen konnte. Als kleiner Racker musste man sich noch keine Gedanken über Schularbeiten, Exceltabellen oder andere nervige to-do’s machen. Und man vergisst wohl auch nicht den Satz „Eeeessen kommen“. Manchmal gab es da Dinge, die man so gar nicht leiden konnte und sich viel lieber mit den Bauklötzchen oder der Barbie weiterbeschäftigt hätte, aber immer wieder gab es Gerichte, die glänzende Augen und überfüllte Bäuche verursachten…

Kennt ihr, oder?

Aber ich denke, jeder hat da so seine eigenen Gerichte, die nur Mama so gut machen konnte und sonst keiner.

Als drei tolle Bloggerinnen über das nächste Thema für ein derzeit hochansteckendes Projekt nachdachten, musste es ihnen wohl ähnlich gegangen sein. Wahrscheinlich saßen sie zu dritt bei einer der Mütter, die leckeren Kaba und Milchreis ranschaffte und somit DIE aller Ideen bescherte. Tata… dieses Mal heißt es beim Post aus meiner Küche – Projekt Zurückversetzten in die eigene Kindheit.
Irgendjemand weiß noch nicht was dieses „PAMK“ Projekt ist?
Im Prinzip ganz einfach – ein Thema wird von einem tollen Team von den drei Bloggerinnen Clara von tastesherriff, Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe, und Rike von Lykkelig gestellt. Diese Themen waren im letzten Jahr ganz gemischt von Schokolade, Beeriges, Picknicken und Weihnachtsschickerei.
Das Team verkündet das Thema und ganz viele tolle, koch-und backbegeisterte Menschen melden sich an. Nach einiger Zeit bekommen sie ihren Tauschpartner genannt und dann wird gegrübelt und gegrübelt, vorgebacken und ausprobiert. Im vorher festgelegten Zeitraum gehen dann viele, viele toll verpackte Päckchen auf die Reise durch ganz Deutschland und ja, mittlerweile über die ganze Welt.
Wer noch mehr wissen möchte, klickt sich einfach mal auf die PAMK Seite oder schaut hier was ich in der letzten Runde verschickt hatte.

Nunja, wie gesagt, die Leckereien werden verschickt aber beim Thema „Kindheitserinnerungen“ hatte ich einige Ideen, die leider nicht verschickt werden können. Damit ihr aber trotzdem in Erinnerungen schwelgen könnt, stelle ich euch heute, einen Tag bevor es los geht, mal ein nicht verschickbares Gericht vor:

Reiberdatschi I

Reiberdatschi mit Apfelmus

Zutaten für ca. 10 mittelgroße Reiberdatschi

8 mittelgroße, vorwiegend festkochende Kartoffeln

5 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat

4 EL Butter, Öl

Apfelmus (entweder gekauft oder selbstgemacht)

Reiberdatschi_IV

Zubereitung

(1) Kartoffeln schälen und mit einem Hobel reiben. Danach ein paar Minuten stehen lassen, bis sie Wasser lassen.

(2) Wasser aus den Kartoffeln drücken, Mehl, ein WENIG Salz, Pfeffer und Muskat hinzugeben

(3) Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffelmasse in kleinen Portionen goldbraun anbraten; danach auf einem Küchenpapier abtropfen lassen

(4) Reiberdatschi mit Puderzucker bestreuen und warm mit Apfelmus servieren.

Ich hatte mir noch einen Kaba gemacht. Wie lange hatte ich DAS nicht mehr getrunken. Umso toller war es.

Kaba

Wünsche viel Spaß und guten Appetit beim Zurückversetzen in die Kindheit!