Rezept für das neue Jahr

Ein wunderschönes Gedicht ist mir heute wieder in die Hände gefallen – und es passt so gut zu dieser Zeit – Das Rezept für das neue Jahr von Katharina Elisabeth Goethe.

Wir lesen, entwerfen und schreiben selbst alle so viele Rezepte über das ganze Jahr hinweg, Rezepte für Dinge, die für das „leibliche Wohl“ sorgen und uns und unsere Mitmenschen glücklich machen. Am Herd schalten wir von einem oftmals stressigen Alltag ab und zaubern die tollsten Dinge. Unser Lieblingshobby entspannt uns, aber trotzdem bleibt manchmal das Nachdenken über sich selbst und andere wichtige Dinge des Lebens auf der Strecke.

Eine gesunde Grundeinstellung ist das A und O. Die Erziehung unserer Eltern prägte uns von Anfang an und durch jedes Lebensjahr erlangen wir mehr Lebenserfahrung und Reife. Dennoch geraten wir immer wieder in den Strudel der Gesellschaft, in der Macht, monetäre Werte und Ehrgeiz das Wichtigste sind. Nicht dass Ehrgeiz immer schlecht sein muss, ich mag es aber dennoch lieber, es Zielstrebigkeit zu nennen, wenn man für etwas hart arbeitet und kämpft. Wichtig ist für mich positives und ja, auch realistisches Denken. Was man zum Gelingen eines guten, erfolgreichen und glücklichen Jahres so braucht? Das hat Frau Goethe wie folgt beschrieben, lest es selbst:

Das Rezept II

Ich finde, Katharina hat schon damals vor über 200 Jahren so unglaublich Recht gehabt! Oder, was meint ihr?

Also ab zum Laden der guten Dinge und Gedanken und alles einkaufen – ich habe gehört, morgen Mittag gibt es einen kleinen Sonderverkauf für Miesepeter und Co! *g*

Willkommen in 2013!

Hoppala, was ist denn da los? Ich habe das Gefühl, die Zeit rast im neuen Jahr noch schneller wie zuvor!

Zu allererst wünsche ich euch allen nur das Beste für das neue Jahr. Viel Liebe, Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit. Seid ihr denn gut durch die Feiertage gekommen, habt lecker gespeist und rauschend gefeiert? Oder seid ihr auch eher von der Sorte „Silvester ist doch wie jeder andere Tag auch“?

Weihnachten habe ich recht gemütlich mit der Familie verbracht bis mich leider ein Magen-Darm-Virus quälte und ich all die tollen Köstlichkeiten verschmähen musste. Hatte ich mir doch so viel Mühe mit einem Dessert Dreierlei gemacht und dann konnte ich nicht einen Happen probieren, geschweigedenn Fotos machen. Zu schade, wo ich doch so tolle Dekoideen hatte. So müsst ihr leider mit Fotos von Spekulatiusmousse mit Himbeersoße, Weihnachts-Schokoladen-Mousse und Zimtparfait (nach Rezept von der tollen Joanna von Liebesbotschaft) auf das nächste Weihnachtsfest warten.

Zu Silvester ging es dann schon wieder besser und ich konnte mit Freunden ein Raclette in Südtirol genießen. Auch die ersten Tage des Jahres habe ich dann einfach nur in den Tag hineingelebt, bin viele Skipisten in Österreich abgefahren und habe mich fein bekochen lassen. Die erste Arbeitswoche in 2013 hatte mich dann auch gleich mit ordentlich Stress fest im Griff und so blieb irgendwie die Motivation bislange aus, mal wieder richtig aufzukochen oder was feines zu backen. Jeder ist noch übersättigt von Plätzchen und Co, so kann ich die Kollegen nicht mit Kuchen begeistern und zudem ist der Kühlschrank immernoch recht leer, da ich einfach nicht zum einkaufen komme. So mussten es ein paar schnelle Gerichte letzte Woche sein, die einen anstrengenden Arbeitstag wieder wett machen und einfach lecker sind. Oftmals sind die ja bekanntlich die Besten *g*

Heute möchte ich euch nun ein leichtes Gericht, perfekt für ein schnelles Abendessen, vorstellen:

Überbackener Ziegenkäse auf Bündnerfleisch und Pflücksalat mit Granatapfeldressing

Bündnerfleisch Salat


Zutaten für 2 Portionen

200 g Bündnerfleisch (oder getrockneten Rinderschinken)
400 g Pfücksalat (der vom Aldi eignet sich sehr gut)
2 ca. 1 cm dicke Scheiben Ziegenkäse
2 EL Honig
2 EL brauner Zucker

Für das Dressing

Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer, 3 EL Olivenöl, 3 EL Balsamico Essig, 1/2 Teelöffel Feigensenf, Granatapfelkerne von 1/4 oder 1/2 Granatapfel

Zubereitung:

(1) Salat waschen und mit Hilfe einer Salatschleuder trocknen.
(2) Ziegenkäse mit Honig beträufeln, Zucker darüber streuen und bei mit der Grillfunktion bei 240°C im Backofen für ca. 5 Minuten gratinieren
(3) Für das Dressing, Salz, Pfeffer und Feigensenf in eine Tasse geben. Mit Olivenöl und Balsamicoessig vermischen und die Granatapfelkerne zugeben.
(4) Bünderfleisch wie Carpaccio auf einen Teller legen, Salat darauf anrichten und mit Dressing beträufeln. Zum Schluss den Ziegenkäse auf den Salat legen.
(5) Dazu passt Weißbrot mit gesalzener Butter und ein Glas leichter Pinot Noir oder ein trockener Rosé.

Frohe Weihnachten!

 

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Eigentlich hatte ich gedacht, der alljährliche Trubel bleibt aus – ich war doch so gut vorbereitet… Aber wenn man dann doch zu viele Dinge „noch eben kurz“ machen muss, dann ergibt sich ein stressiger Weihnachtstag. So auch heute.

Nun ist aber alles in den letzten Zügen – die Dessert Trilogie ist nun vollendet, gestern Abend sah das noch so aus

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… das Blaukraut brodelt ebenfalls im Topf und so langsam kann ich mal meine Satinbluse aufbügeln.

Ich möchte euch nun ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten wünschen! Genießt die Stunden und Tage und lasst es euch gut gehen!

Eure Amelie

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Last minute Christmas Backen – Quarkstollen

Ihr seid schon fertig mit dem Geschenke einpacken und überlegt gerade, was ihr morgen bei dem vorhergesagtem Schmuddelwetter machen sollt? Ihr wollt noch einmal was leckeres backen, das beim Fest mit den Liebsten super ankommt, nicht lange in der Herstellung dauert und nicht schon wieder Plätzchen sind? Dann habe ich heute ein Last Minute Rezept für euch! I’m proudly present Quarkstollen à la Amelie!

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Wie schonmal erwähnt war ich ja sofort nach dem Kauf des LECKER Christmas Hefts von vielen Rezepten sehr begeistert. Aber eines wollte ich mir für die Zeit ganz kurz vor Weihnachten noch aufheben, da sich das Backgut leider nicht länger wie ca. 1 Woche lang hält.

Wie das dann so ist, im Christmas Countdown, habe ich im ganzen Stress einen Teil der Zutaten vergessen einzukaufen, bzw. dachte, noch genügend Vorrat zu haben. Und so wurde das Originalrezept einfach abgeändert und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis!

 

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Also springt nochmal schnell in den Supermarkt oder ergänzt den langen Einkaufszettel um die unten aufgelisteten Zutaten.

 

Quarkstollen à la Amelie

Zutaten für 3 kleine Stollen
50 g gehackte Mandelkerne
50 g gehackte Pinienkerne
4 EL Orangensaft
80 g getrocknete Softaprikosen
20 g Rosinen
50 g getrocknete Cranberries
200 g Speisequark (40% Fett)
1 Ei
75 g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
225 g und etwas Mehl
3 Marzipanbrote (à 75 g) (z.B. „Vanille-Trüffel auf Pistazie“ von Niederegger
50 g Butter
ca. 3 EL Puderzucker

Zubereitung

(1) Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C/Gs: s. Hersteller

(2) Mandeln und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. MIt Orangensaft ablöschen und abkühlen lassen. Aprikosen, Rosinen und Cranberries fein hacken.

(3) Quark, Ei und Zucker verrühren. Mandeln und Pinienkerne mit Saft und getrockneten Früchten unterrühren. Backpulver und 225 g Mehl mischen, über die Quarkmasse sieben. Erst mit einem Teigschaber etwas vermengen, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen kurz zum geschmeidigen Teig verkneten.

(4) Danach den Teig dritteln und jedes Teigstück mit den Händen zu einem flachen Fladen (à ca. 18 cm Durchmesser) drücken. Je 1 Marzipanbrot mittig darauflegen. Einen Teigrand längs über das Brot schlagen, anderen Rand darüberschlagen und leicht nach innen einrollen. Zum Stollen formen. Teig an den Schmalseiten zusammendrücken. Ein Backblceh mit Backpapier auslegen und die STollen daraufsetzen. MIt ca. 3 EL Wasser bepinseln. Im heißen Ofen 25-30 Minuten backen.

(4) Butter schmelzen und die noch warmen Stollen damit bepinseln. Ausküheln lassen und dick mit Puderzucker bestäuben und in Alufolie wickeln. Vor dem Verzehr nochmals mit Puderzucker bestäuben.

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Die Stollen werden alle Omas zu einem „Ahhhh“, „Ohhhh“, „Ja wie lecker, Kindchen“ verleiten, versprochen *g* !!!

Nun wünsche ich euch ein schönes 4. Adventswochenende und hoffentlich nicht zu viel Stress vor dem Fest!

Ich begebe mich morgen auch nochmal in die Küche um letzte selbstgemachte Weihnachtsgeschenke zu produzieren. Was das ist, zeige ich euch bald – nur noch darf ich nichts verraten, sonst ist es für manchen Mitleser keine Überraschung mehr *g*

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Spekulatiuscreme

Ich wollte noch etwas Neues ausprobieren… etwas, das nach Weihnachten schmeckt,  riecht und sich hervorragend verschenken lässt. Das Pinterest Board des „Post aus meiner Küche“ Projekts war der perfekte Ideengeber und so habe ich mich durch gefühlte tausend tolle Blogs gewühlt und bin mal wieder bei Emma Bee hängen geblieben. Sie hatte ihrer Tauschpartnerin unter anderem eine Spekulatiuscreme ins Päckchen gepackt. Spekulatius? „Perfekt“, dachte ich! Denn auf das alljährliche Weihnachtsdessert (Spekulatiusmousse mit Himbeersoße) muss ich ja noch ein paar Tage warten, aber so ein Frühstücksbrot mit Weihnachten drauf wäre etwas tolles. So habe ich mir eine Dose Milchmädchen (Kondensmilch) im Supermarkt gekrallt und sie in den Kochtopf mit sprudelnd heißem Wasser gesteckt (immer wieder Wasser aufgießen, da selbiges schnell verdampft). 2 Stunden warten (und nebenbei Cantuccini backen), das entstandene Karamell mit 2 Teelöffeln Spekulatiuspulver mischen, in saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank lagern.

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Am nächsten Morgen wartete es dann ganz ungeduldig in der ersten Reihe um alsbald auf ein getoastetes Vollkornbrot gestrichen zu werden! (Bitte verzeiht die etwas schlechten Bilder-selbst das frühe Aufstehen hat nicht geholfen-das Tageslicht ist einfach nicht fotofreundlich :-( )

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Für die Spekulatiusmousse habe ich noch keine vorzeigbaren Bilder. Habt ihr trotzdem Interesse an dem Rezept?