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Erdbeer-Mascarpone-Knusperteig Tarte

Erdbeeren im Juli? Oh Yes! Späterdbeeren heißt dieses Glück in Früchteform. Schon letztes Jahr entdeckt, hatte ich sie beinah wieder vergessen und aß im Juni sooo viele Erdbeeren, in Gedanken daran, dass die Saison leider bald wieder vorbei ist. Dann endete abrupt die Spargel- und Rhabarberzeit, in dem es einfach nichts mehr davon zu kaufen gab, und mir schwahnte böses… Erdbeeren adé. Doch dann lagen da vor zwei Wochen doch wieder Erdbeeren in der Auslage des Lieblingsobstverkäufers. Tief rot und prall lachten sie mich an und wurden direkt gekauft. Der Genuss war dann der Beste, den ich in diesem Jahr bisher hatte: die Späterdbeeren schmecken wie kleine Walderdbeeren in groß! Süß, würzig und einfach köstlich! Seitdem kaufe ich weiterhin ständig Erbeeren, verputze sie zum Frühstück oder mache Kuchen daraus. Eine Variante möchte ich euch heute zeigen! Weiterlesen

Aprikosen-Mascarpone Torte mit Schoko-Nuss-Boden

Wie ich ja in meinem Beitrag über den selbstgemachten Eierlikör schon angedeutet hatte, mag ich das Osterfest sehr gerne. Unteranderem weil es da so leckere Sachen zu essen gibt ;) Neben ausführlichem Osterbrunch und leckerem Abendessen habe ich dieses Jahr eine Aprikosen-Mascarpone Torte zum nachmittaglichen Kaffeeklatsch gemacht. Normal bin ich ja eher die Kuchenbäckerin, aber wenn man schonmal etwas mehr Zeit hat, dann darf es auch mal Torte sein, dachte ich mir :)

Ostertorte I

Den Impuls gab mir meine Mama, die mal wieder ein bisschen den Fernsehköchen des bayerischen Rundfunks über die Schulter geschaut hat. Dort wurde Ostertorte mit Aprikosen gebacken und die sah dann so nach ihrem Geschmack aus, dass sie sich diese wünschte. Na und was Mama sich wünscht ist mir Befehl und so haben wir uns am Karsamstag in die Backstube gestellt, den Boden gebacken und noch bevor es am Sonntag das Osterbrunch gab, finalisierte ich das gute Stück. So konnte es dann ordentlich im Kühlschrank durchziehen um pünktlich zum Osterkaffee auf dem Tisch zu stehen.

Ostertorte V

Ich würde die Torte als „Oma’s Klassiker“ bezeichnen. Fruchtige Mascarpone Quark Creme, saftiger Schuko-Nuss-Boden und das Sahnehäubchen nicht zu vergessen. Nicht ganz so fancy wie manch eine Fondant Torte vieler meiner Blogger-Back-Kollegen, aber bestimmt genauso lecker!

Ostertorte III

Ich werde das Grundrezept auf jeden Fall ganz bald wieder anwenden und vielleicht durch andere Früchte je nach Jahreszeit variieren.

Und wie ich bei meinem Facebookposting zum selbstgemachten Eierlikör herausgefunden habe, geht ja nicht nur für mich, sondern für viele von Euch Eierlikör immer ;)

Dann wünsche ich fröhliches Backen und prost – auf ein Schlückchen Likör!

Ostertorte IV

Aprikosen-Mascarpone-Torte

Rezept von Sepp Schwalber

Zutaten für eine Torte mit 24 cm Durchmesser

Schoko-Nuss-Boden

6 Eier, Größe M
100 g Butter (Zimmertemperatur)
120 g Zucker
250 g Mandeln, fein gerieben
100 g Zartbitter-Kuvertüre, grob geraspelt
15 g Backpulver
60 ml Eierlikör (selbstgemacht: Rezept HIER)
20 ml Rum
1 Prise Salz

Aprikosen-Mascarpone-Füllung

1 Dose Aprikosenhälften (850 g)
5 Blatt Gelatine
30 ml Limettensaft
250 g Quark (Magerstufe)
500 g Mascarpone
70 g Puderzucker
50 ml Eierlikör (selbstgemacht: Rezept HIER)
200 g geschlagene Sahne

Deko

100 ml Eierlikör (selbstgemacht: Rezept HIER)
1 Blatt Gelatine
200 g geschlagene Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
Tortenring (von einer kleinen Springform) ca. 18 – 20 cm Ø

Zubereitung Schoko-Nuss-Boden

Eier trennen. Butter zusammen mit 50 g Zucker leicht cremig rühren. Nach und nach Eigelbe einrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz und dem restlichen Zucker zu leichtem Schnee schlagen. Mandeln, geraspelte Kuvertüre und Backpulver mischen und zusammen mit dem Eierlikör und dem Rum unter die Eigelbmasse rühren. Eischnee unter die Masse heben. Masse in die am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und bei ca. 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen. In der Form vollständig auskühlen lassen, dann waagerecht in drei gleich hohe Böden schneiden.

Die Aprikosenhälften abtropfen lassen und die Hälfte in kleine Würfel schneiden.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Limettensaft erwärmen, Gelatine ausdrücken und im Limettensaft auflösen.
Quark, Mascarpone, Puderzucker und Eierlikör verrühren. Einen Esslöffel der Masse zur Gelatine geben und miteinander verrühren (nennt man auch angleichen). Dann diese Masse zur Quarkmasse geben und gut mischen.
Sahne steif schlagen und vorsichtig gemeinsam mit den Aprikosenwürfel unter die Quarkmasse heben.

Torte erstellen

Springform zusammensetzen, Rand leicht ölen und zuckern. Ersten Boden in die Springform einlegen und mit einem Drittel der Aprikosencreme bestreichen. Die restlichen Aprikosenhälften gleichmäßig darauf verteilen. Zweiten Boden darauf legen und mit einem weiteren Drittel der Aprikosencreme bestreichen. Dritten Boden einlegen und mit dem restlichen Drittel der Aprikosencreme bestreichen. Torte für mindestens sechs Stunden, besser über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank kühlen.

Fertigstellen

Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann gut ausdrücken und mit dem Eierlikör unter Rühren leicht erwärmen. Kleinen Springformring mittig auf die Torte setzen, den Eierlikör hineingießen und anziehen lassen, bis die Gelatine anfängt zu gelieren. In der Zwischenzeit Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und in einen Dressierbeutel mit Sterntülle füllen. Kleinen Springformrand vom Eierlikörspiegel abziehen. Torte mit Sahne-Rosetten verzieren.

Ostertorte II

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Maronendessert mit Tonkabohnen-Marscarpone Creme und Apfelkompott

Zum Schluss des Drei-Gänge-Menüs wurde geschichtet. Und zwar im Glas! Eigentlich wollte ich eine Maronenmousse mit Zwetschgenkompott machen, aber da hätte ich schon einen Abend vorher anfangen müssen – ups, verpeilt :) Naja, wenn man einen festen Bestandteil unbedingt dabei haben möchte, googelt man am schnellsten. So auch in diesem Fall und ich landete bei „essen&trinken“.

Maronendessert II

Ich glaube ich hatte schonmal erzählt, dass ich es nicht so mit dem Rezepte lesen habe bevor ich wirklich loslege. Tja, selbst schuld. Da braucht man sich dann nicht wundern, dass es doch etwas komplizierter ist, bzw. einfach länger dauert als wenn man „frei Schnauze“ ein schnelles Dessert zaubert.

Auch wenn die Zubereitung fast am meisten Zeit während des Menü-kochen beanspruchte: die Mühe lohnt sich!

Maronendessert

Als dann doch alle Bestandteile endlich fertig gestellt waren und zu einem Glasdessert geschichtet werden wollten, schwebte ich im süßen Himmel. Bei allen Dreien wurde genascht und hätte ich keine Gäste gehabt, wäre jede einzelne Schüssel getrennt von einander verspeist worden. Alles zusammen war dann eine Wucht. Jeder am Tisch hat nur so geschlemmt und ging danach freudestrahlend nach Hause. Oder ist wer gerollt? Ich ins Bett zumindest!

Und mit diesem Rezept war’s das dann auch von diesem Dinner mal Drei :) Ich hoffe, ihr habt für Euch leckere Dinge darin gefunden und werdet vielleicht mal etwas nachkochen? Natürlich freue ich mich wie immer über Eure Berichte davon!

Maronendessert I

Maronendessert mit Tonkabohnen-Marscarpone Creme und Apfelkompott

Rezept von essen&trinken

Zutaten:

MARONEN-BISKUIT

100 g Maronen (vakuumiert)
3 Bio-Eier, (Kl. M)
100 g Zucker
40 g gemahlene Haselnüsse
Salz
20 g Mehl

APFELKOMPOTT

3 Äpfel (z. B. Boskop)
2 El Zitronensaft
40 g Zucker
20 g Butter
100 ml Weißwein
3 El Apfelbrand

MASCARPONE-CREME

1/2 Vanilleschote
4 Bio-Eigelb, (Kl. M)
80 g Zucker
3 El Zitronensaft
Abrieb einer Tonkabohne
200 g Mascarpone
100 g Magerquark
100 ml Schlagsahne

Zubereitung:

1. Für den Biskuit eine mit Backpapier ausgelegte Springform (22 cm Ø) dünn mit Butter fetten. Maronen in einem Blitzhacker sehr fein hacken. Eier trennen. Eigelbe und 80 g Zucker mit den Quirlen eines Handrührers in 2–3 Minuten schaumig schlagen. Maronen und Haselnüsse unterrühren. Eiweiße mit 1 Prise Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen. Eiweiß und Mehl nach und nach vorsichtig unter die Eigelb-Maronen-Masse heben. Teig in die Form füllen, im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2–3, Umluft 160 Grad) auf dem Gitter auf der 2. Schiene von unten 25–30 Minuten backen. Biskuit auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

2. Für das Kompott die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Äpfel sofort mit Zitronensaft beträufeln. Zucker und Butter in einem Topf karamellisieren, mit Wein ablöschen. Die Apfelstücke zugeben und offen bei mittlerer bis starker Hitze 5–6 Minuten unter gelegentlichem rühren stückig garen. Den Apfelbrand zugeben. Abkühlen lassen.

3. Für die Mascarpone-Creme die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Die Eigelbe mit Vanillemark, Zucker und Zitronensaft über einem heißen Wasserbad mit den Quirlen des Handrührers schaumig schlagen. Vom Wasserbad nehmen, geriebene Tonkabohne, Mascarpone und Quark unterrühren. Vollständig auskühlen lassen, dann die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

4. Den Biskuit aus der Form lösen und waagerecht halbieren. Mit einem runden Ausstecher jeweils 8 Kreise ausstechen. Restlichen Biskuit in grobe Stücke schneiden und beiseite stellen. In 8 Gläser jeweils 2 Biskuits abwechselnd mit Apfelkompott und Mascarpone-Creme schichten. Die restlichen Biskuitstücke darauf verteilen und kalt stellen. Mit frischen Apfelspalten garniert servieren.

Kirschtarte

Man könnte den Eindruck gewinnen, ich würde dieses Jahr nur Marillen essen, verbacken und verkochen und würde jedes andere Obst vernachlässigen. Aber nicht doch! Kommen doch fast jeden Morgen Beeren in jeglicher Form in die Schüssel, auf den Teller oder in den Smoothie. Außerdem standen im Juli meistens Kirschen als Snack für zwischendurch neben dem Laptop.

Kirschtarte IV

Eines Nachmittags, beim Genuss einer Handvoll Kirschen klickte ich so durch meine Lieblingsblogs. Nach einer Weile fand ich eine so wunderschön aussehende Tarte mit eben diesen roten Früchten, dass sie sofort auf die „Das muss ich nachbacken“ – Liste wanderte. Mit den wohl leider letzten roten Herzfrüchten der Saison wurde dann die obligatorische Kirschmarmelade gekocht uuuuund eben diese Tarte gebacken. Durch Zufall hatte ich am Abend zuvor erst Johannisbeer Curd gerührt und so kam das mit in die Créme. Manchmal hat man eben Vorahnungen:)

Ist sie nicht zauberhaft?

Kirschtarte II

Manch einer mag jetzt sagen: das sieht ja nett aus, ist aber sehr unpraktisch zum Essen! Aber nein, eigentlich nicht. Man schnappt sich eine Kirsche am Stiel, knabbert das Fruchtfleisch ab und gönnt sich dazu eine Gabel vom buttrigen Mürbeteig und der fruchtig süßen Créme. Der anschließende Kirschkernweitspucken Wettbewerb ist natürlich besonders lustig :)

Kirschtarte III

Kirschtarte mit hausgemachtem Johannisbeer Curd

Rezept leicht abgewandelt vom Blog „www.klitzekleinesblog.de

Zutaten für eine Tarteform (10 x 34 cm) und
3 kleine Förmchen Durchmesser 10 cm

Für den Teig

200 g Weizenmehl

80 g Zucker

1 Prise Salz

1 Eigelb

150 g Butter, Zimmertemperatur

Für die Creme

200 g Frischkäse

100 g Mascarpone

4 – 5 EL hausgemachtes Johannisbeer Curd oder
4 – 5 EL hausgemachtes Lemon Curd

150 g Schlagsahne

1 Päckchen Sahnesteif

Etwa 250 g Kirschen für die Dekoration

Backpapier

Trockenerbsen zum Backen

 

Zubereitung: 

  1. Falls die Tarteformen nicht beschichtet sind, diese fetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl in eine Rührschüssel geben. Zucker, Salz, Eigelb und Butter dazu geben und mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln, flach drücken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. Die Tartenformen mit dem Teig auslegen, fest andrücken und mit einer Gabel gleichmäßig einstechen. Dann mit Backpapier auslegen und mit Trockenerbsen füllen.
  4. Im vorgeheizten Backofen ( 180 °C Ober-/ Unterhitze) etwa 10 Minuten backen. Backpapier und Trockenerbsen entfernen und weitere 10 Minuten goldbraun backen. Die Tarte vollständig abkühlen lassen und aus der Form lösen.
  5. Frischkäse, Mascarpone und Curd  verrühren. Sahne steif schlagen, dabei Sahnesteif einrieseln lassen und unter die Creme heben. Creme auf der Tarte verteilen und mit den Kirschen garnieren. Bis zum Servieren kalt stellen.

Man kann natürlich auch andere Früchte auf die Tarte setzen und auch die Kirschen vorher entkernen. Schmeckt ganz genauso gut, man hat nur nicht den Spaß mit dem Kirschkernweitspucken :)

Kirschtarte I